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Frontier Markets, die neuen Schwellenländer

Die heutigen Frontier Markets werden die Schwellenländer der kommenden Generation sein. Für langfristig orientierte Anleger ergeben sich daraus Chancen, denn das Angebot wächst seitens Volumen und Emittenten ständig. Ihnen stehen kräftige Risikoaufschläge und lukrative Renditen in Aussicht.


Frontier Markets

Die momentanen Frontier Markets sind die nächste Generation der Schwellenländer

Die Gruppe der jetzigen Emerging Markets soll nach Expertenansicht auch weiterhin interessante Erträge generieren, obgleich die Renditen der vergangenen Jahrzehnte nicht mehr erreicht werden dürften. Diese Länder sind aktuell von zunehmender politischer Stabilität geprägt, bezüglich des Wachstums treten viele Schwellenländer derzeit in eine neue Phase ein. Die verbesserte Entwicklung bringt allerdings für Anleger niedrigere Risikoprämien und sinkende Erträge mit sich.

Die Aufholjagd hat begonnen

Sie fokussieren daher zunehmend die Frontier Markets, weil sie dort neue Chancen und üppige Renditen vermuten. Zu Recht: Denn diese Märkte zeigen heute bereits spezifische Merkmale, die denen der Schwellenländer in den Anfangszeiten ähneln. Allerdings befinden sich die meisten Grenzmärkte noch in einem Stadium, welches seitens der Entwicklung nur langfristig aufgestellten Anlegern attraktive Aussichten offeriert. Frontier Markets wollen aufholen und bald die gleichen Anlagebedingungen wie die klassischen Schwellenländer bieten. 

Frontier Markets bemühen sich um Konvergenz 

Die Aussichten auf Wirtschaftswachstum werden von günstiger demografischer Entwicklung in Verbindung mit steigender Produktivität getragen. Sie ziehen mit leistungsfähigerem institutionellem Rahmen ausländische Direktinvestoren an und begeistern Anleger mit ihrer zumeist überschaubaren Verschuldung. Sie erfahren damit ein breites Anlegerinteresse, welches dem der Schwellenländer immer mehr gleichkommt. 

Aktuell noch mehr Risiko

So aussichtsreich Investitionen in Grenzmärkte erscheinen, Anleger sollten das dahinter stehende Risiko nicht vergessen. Zahlreiche Frontier Markets müssen die politische Stabilität der Schwellenländer erst noch generieren, auch die dazu erforderlichen Institutionen müssen davor geschaffen werden. Grundsätzlich stehen sie vor den gleichen Herausforderungen, mit denen die Emerging Markets noch vor wenigen Jahrzehnten konfrontiert waren.

Angesichts der oben angesprochenen Wachstumstreiber sind Anleger zur genaueren Beobachtung der Grenzmärkte aufgefordert, sie bieten sich mit ihrer geringen Verschuldungsquote als die Märkte der Zukunft an.


 
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