Wie viel Tagesgeld brauche ich überhaupt? Welche Anlage-Alternativen zum Tagesgeld gibt es?

Deutsche Banken erheben erstmals Strafzinsen beim Tagesgeld - diese Meldung war vor wenigen Tagen in der Presse zu lesen. Der Hintergrund: Die EZB will die Banken zu vermehrter Kreditvergabe zwingen. Doch sind Tagesgeldkonten angesichts zahlreicher Alternativen wirklich notwendig?


Tagesgeld

Strafzinsen erreichen die Privatkunden

Tagesgeld wird bei der Skatbank ab Einlagen von mehr als 500.000 Euro mit Negativzinsen von 0,25 Prozent belegt. Im Klartext bedeutet dies: Sparer müssen für ihre Spareinlagen bezahlen. Bisher tangieren die Strafzinsen nur vermögende Sparer, doch der Trend dürfte auf andere Institute übergreifen und bald bei den Durchschnittskunden ankommen. Für unternehmerische Bankeinlagen gelten die negativen Zinsen bereits seit einigen Wochen.

Anleger benötigen kompetenten Beistand

Die Welt der Anlageprodukte bietet lohnenswerte Alternativen zum Tagesgeld, negative Zinsen können ebenso vermieden werden wie Erträge, die unterhalb der aktuellen Inflationsrate liegen. Allerdings gilt auch hier, was für Verbraucher in vielen Bereichen des Lebens schon längst zur Normalität geworden ist:

Beim Vermögensaufbau sind zunehmend Anlagestrategien und professionelles Management gefragt. Daher müssen auch auf diesem Gebiet kompetente Spezialisten hinzugezogen werden.

Fachleute helfen in allen Lebensbereichen 

Für die meisten Anleger dürfte diese Aussage äußerst bekannt sein, denn sie suchen bei einem Schaden am eigenen Kfz ganz von selbst den fachlich gut ausgebildeten Automechaniker auf. Die Vorgehensweise ist nur richtig, denn ein Gemüsehändler wäre ein schlechter Ansprechpartner, wenn beispielsweise die Bremsen Probleme bereiten.

Fachliche Kompetenz ist also immer in Themenkomplexen gefragt, in denen Allgemeinwissen nicht oder nur wenig weiterhilft.  Wenn Verbraucher allerdings ihre Geldangelegenheiten davon ausschließen wollen, begehen sie wohl möglich einen fatalen Fehler. Denn die Anlage von Kapital ist ein ständig komplexer werdendes Thema, welches unbedingt fachlich versierten Spezialisten überlassen werden sollte.

Strafzinsen auf Tagesgeld können mit Sicherheit vermieden werden, wenn Verbraucher sich für Anlageexperten entscheiden, die mit wissenschaftlichem Hintergrund vorgehen. 

So umgehen Anleger die Strafzinsen beim Tagesgeld

Generell gilt diese Faustregel: Effiziente Märkte offerieren immer Erträge in Relation zum eingegangenen Risiko. Fachleute reduzieren die Risiken mit ausgereiften Strategien, die auf wissenschaftlichen Fundamenten stehen. Ein wichtiges Zauberwort heißt hierbei Diversifikation. Das zu investierende Kapital wird auf viele Anlageklassen so verteilt, dass die Korrelationen reduziert werden können. 

Aktives und kontinuierliches Management von Vermögen erfordert viel Zeit, denn Anleger müssen sich dazu ständig mit den aktuellen Entwicklungen der Finanzmärkte befassen. Weil diese Zeit immer mehr Berufstätigen fehlt, sollte der Vermögensaufbau in kompetente Hände gegeben werden.

Die unabhängige Vermögensverwaltung entlastet Verbraucher und führt zu Renditen, die weit über den Strafzinsen beim Tagesgeld angesiedelt sind. Im Ergebnis können sich Privatleute entspannt um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens kümmern.


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