Goldpreis: Entwicklung völlig unklar

Dass auf Vorhersagen wenig Verlass ist, zeigt sich für Anleger sehr eindrucksvoll beim Goldpreis. Das gelbe Edelmetall reagierte nur wenig auf die aktuellen Krisen und verharrt seit Wochen bei 1.300 Dollar pro Feinunze.


Goldpreis

Experten vom Goldpreis genarrt

Viele Anleger versuchen, mit den unterschiedlichsten Methoden in die Zukunft zu schauen, doch ist der Goldpreis aktuell unberechenbar. Noch vor einem Jahr befand sich das Edelmetall auf rasanter Talfahrt, obwohl die Prognosen auf einen Preis von 2.000 Dollar für eine Unze hindeuteten. Nachdem der Kurs auf weniger als 1,200 Dollar gefallen war, verloren viele Investoren das Interesse und wendeten sich Aktien und Anleihen zu. 

Angesichts der eskalierenden Krisen im Nahen Osten und der Ukraine wurde von der Masse der Anleger ein steigender Goldpreis erwartet, doch vergeblich. Die einstige Krisenwährung reagierte nur minimal auf schlechte Neuigkeiten, manchmal blieben Reaktionen vollkommen aus.

Interessant dabei ist, dass der Preis für Gold kurzfristig agierenden Spekulanten nicht entgegenkommt, Investoren mit langem Anlagehorizont können jedoch auch 2014 von der Entwicklung des Edelmetalls profitieren. 

  • Wer beispielsweise beim tiefsten Goldpreis von knapp unter 1.200 Dollar eingestiegen ist, kann sich mittlerweile schon wieder über satte Gewinne freuen.
  • Denn im Juli 2014 notierte Gold schon bei 1.350 Dollar.

Rätselraten um den Preisverfall

In den Medien wird der verfallene Goldpreis mit schwindender Angst vor Inflation in Verbindung gebracht, allerdings gibt es für die Theorie wenig Anhaltspunkte. Doch schlägt sich Gold im Vergleich zu Aktien hervorragend. Der Goldpreis stieg seit Januar 2014 um mehr als acht Prozent und lässt damit DAX und Dow Jones weit hinter sich. Vor allem der Deutsche Aktienindex erfuhr angesichts der EU-Sanktionen gegen Russland empfindliche Korrekturen und liegt derzeit im Minus. 

Der Preis von Gold scheint unberechenbar, trotzdem hat das Edelmetall zur Risikodiversifikation seinen Platz in jedem Depot. Darüber hinaus erwarten Experten für den kommenden Herbst höhere Nachfrage und damit einen steigenden Goldpreis. Denn auf dem asiatischen Kontinent wird beim Jahreswechsel und anlässlich der Heiratssaison zum Ende der Regenzeit immer verstärkt Gold gekauft.

Auch die hoch bewerteten globalen Kapitalmärkte sprechen für einen Anstieg beim Goldpreis, positiv denkende Experten sehen Gold zum Jahresende bei 1.500 Dollar je Unze.

Anleger können langfristig von Gold profitieren

Die aktuelle Situation wirkt kaum kalkulierbar, Pessimisten gehen von einer Seitwärtsbewegung der Goldnotierung aus. Interessierte Investoren sollten daher auf weitere Rückgänge warten und sich dann zum günstigen Goldpreis eindecken.

Derzeit können die Minen noch den steigenden Bedarf fördern, doch sind die Unternehmen steigenden Betriebskosten ausgesetzt und werden langfristig den niedrigen Preis nicht halten wollen. Auch hier gilt es, den richtigen Einstiegspunkt zu finden und das Edelmetall lange zu halten.


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