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Mit dem erwarteten Ölpreis Gewinne erzielen

Auch der österreichische Ölkonzern OMV glaubt an Wachstum durch die unter der Nordsee lagernden Rohstoffe Öl und Gas. Durch den höchsten Zukauf in der Geschichte des Unternehmens erhofft es sich eine stabilere Förderung als in den krisengeschüttelten Regionen Nordafrikas und des Nahen Ostens.


Ölpreis

Die Investitionen der OMV deuten auf einen steigenden Ölpreis hin

Die OMV investiert ungefähr 2 Milliarden Euro in eine Beteiligung an Gas- und Ölfeldern vor den Küsten Norwegens und Groß Britanniens. Laut einer kürzlich herausgegebenen Mitteilung ist der skandinavische Mitbewerber Statoil der Verkäufer und somit auch der neue Partner der OMV. Die Öl- und Gasfelder sind teilweise bereits für die Förderung aktiviert, die Restlichen wollen die neuen Partner gemeinsam projektieren. Sicher wird der Ölpreis seinen Einfluss auf das Entwicklungstempo ausüben. Die Börse reagierte auf die Pläne der OMV zunächst mit einem Kursrückgang der Aktien des Ölkonzerns. Angesichts der wachsenden Einnahmen stiegen die Aktienkurse der Statoil um ein Prozent.

Die Investitionen der OMV sollen sich über die laufenden Einnahmen sowie durch Verkäufe von Tankstellen- und Raffineriebeteiligungen finanzieren. Weitere 500 Millionen Dollar will der Konzern in den Ausbau des zu Norwegen gehörenden Feldes Gullfaks stecken, der Betrag soll aus den bereits bewirtschafteten Öl- und Gasfeldern kommen. Bei so viel Investitionsfreude schwant dem Endverbraucher nichts Gutes, denn der Ölpreis wird sich sicher auch weiterhin auf hohem Niveau bewegen.

Unsichere Fördergebiete für Rohstoffe werden zunehmend gemieden

Nicht nur der Ölpreis, sondern auch die politische Instabilität vieler Förderländer zwingt die Konzerne dazu, ständig neue Rohstoffe zu finden und bessere Förderregionen zu erschließen. Da Rohstoffe wie Öl und Gas noch lange nicht ausgedient haben, ist eine kontinuierliche Förderung die Basis für einen stabilen Ölpreis, der meist auch Einfluss auf andere Rohstoffe ausübt. Da die Förderung der Öl- und Gasvorkommen sich immer aufwendiger gestaltet, wurde bei sinkendem Ölpreis die Ausbeutung oft verschoben.

Doch bei einem Ölpreis von über 80 Dollar pro Barrel werden Regionen wie die Nordsee zunehmend profitabel, besonders unter den zunehmenden Anzeichen von Instabilität in den Rohstoffe besitzenden Ländern. Deutschland hätte allen Grund dazu, sich stabile Förderregionen für dringend benötigte Rohstoffe zu sichern, schließlich sind seine exportorientierten Industrien stark von Öl und Gas, aber auch von einem stabilen Ölpreis abhängig.

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