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Tagesgeld: Wo gibt es die höchsten Anlagezinsen

Viele Anleger möchten ihr Geld in sichere Finanzprodukte investieren, erwarten aber doch einigermaßen attraktive Anlagezinsen. Derzeit ist diesbezüglich guter Rat teuer, denn die offerierten Zinserträge decken nicht einmal die Inflationsverluste.


Tagesgeld

Ein guter Vergleichstest hilft bei der Auswahl

Die Sparer suchen nach den besten Anlageangeboten, da selbst vor Abzug der Abgeltungssteuer kaum nennenswerte Zinsen zu erzielen sind. Aktuelle Tests können bei der Suche hilfreiche Instrumente zur Orientierung unter den vielen Angeboten sein. Ein sehr übersichtlich und verständlich gestalteter Test ist die im Auftrag von n-tv durchgeführte Untersuchung der FMH Finanzberatung. Dabei wurden die Anlagezinsen der letzten sechs Monate in den Segmenten Tagesgeld, Festgeld und Sparbrief einer Auswertung unterzogen. Zur Bewertung der einzelnen Anlageprodukte wurde für den Zeitraum der Betrachtung zunächst der jeweilige Mittelwert berechnet. Darüber hinaus fielen Anbieter, die nicht alle genannten Kategorien im Portfolio haben, aus dem Vergleich.

Durch die Selektion wurde das Feld der Anbieter zwar deutlich kleiner, jedoch vereinfacht sich für den Suchenden der Vergleich deutlich. Die Untersuchung verdeutlicht, dass schnell verfügbares Tagesgeld bei den Anlagezinsen am schlechtesten abschneidet. Darüber hinaus wird deutlich sichtbar, dass Banken mit erweiterter Einlagensicherung weniger Anlagezinsen bieten, als Institute mit gesetzlich geregelter Absicherung der Anleger. Beim Tagesgeld mit gesetzlicher Einlagensicherung bot die NIBC Direct die besten Anlagezinsen mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 1,63%. Das Schlusslicht der Untersuchung im Segment Tagesgeld bildete die Credit Europe Bank, bei ihr gab es lediglich 1,05% Zinsen. 

Langfristige Anlageprodukte schneiden besser ab als Tagesgeld. 

Auch das machte der Test deutlich. Während der Anlagezins für auf sechs Monate angelegtes Festgeld sich nicht wirklich von den Erträgen für Tagesgeld unterscheidet, sind bei längerfristigen Sparformen etwas bessere Zinsgewinne zu verzeichnen. Im Bereich Festgeld für sechs Monate gewähren die Banken mit erweiterter Einlagensicherung deutlich geringere Anlagezinsen als die Mitbewerber mit gesetzlicher Absicherung. Bei den Festgeldanlagen für einen Zeitraum von zwölf Monaten erreichen die Anlagezinsen jedes Anbieters nicht die zwei Prozent Marke.

Erst im Bereich Sparbriefe mit dreijähriger Laufzeit überspringen einige Anbieter mit gesetzlicher Absicherung die zwei Prozent Hürde. Deutlich über zwei Prozent Anlagezinsen können Anleger nur bei Sparbriefen mit Laufzeiten von fünf Jahren erwarten, auch von Banken mit erweiterter Einlagensicherung. Unter den Instituten, die eine erweiterte Sicherung der Einlagen anbieten, lag die Akbank AG auf dem ersten Platz, Schlusslicht bildete hier die BMW Bank.

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