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Unfallversicherung, aber bitte mit Invaliditätsschutz

Die Unfallversicherung ist für den Fall der Fälle gedacht und die Versicherer beweisen bei diesem Produkt viel Innovationsgeist. In diesem Segment sind die Schadensquoten überschaubar und sichern den Anbietern gute Gewinne. Doch leider passen die Offerten nicht zu allen Zielgruppen.


Unfallversicherung

Bei der Unfallversicherung sollte der Invaliditätsschutz nicht außer Acht gelassen werden.

Die Einwohner Deutschlands besitzen über 27 Millionen Policen zur privaten Unfallversicherung. Die Versicherer generieren aus diesen Verträgen circa 6,5 Milliarden Euro jährlich, nur etwa 50 Prozent davon gehen an die Versicherten in Form von Leistungen zurück. Das entspricht bei knapp 850.000 Unfällen einer durchschnittlichen Leistungssumme von gut 3.600 Euro pro Unfall. Doch in fast allen Fällen führen keine Unfälle, sondern Krankheiten zur Invalidität, aber für den Invaliditätsschutz ist die Unfallversicherung nur bei direkter Folge aus einem Unfall zuständig.

Für die überwiegende Mehrheit eignet sie sich daher nur begrenzt. Hier könnte unter Umständen eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit die bessere Alternative sein. Dennoch eignet sich eine private Unfallversicherung für Hausfrauen, Kinder, Freizeitsportler und Senioren. Auch für Berufstätige in manchen Berufsgruppen kann sie eine Möglichkeit sein, den hohen Beiträgen der Berufsunfähigkeitsversicherung zu entgehen. So empfiehlt der Bund der Versicherten (BdV) eine Police schon für Säuglinge zu erwerben. Denn sie können beispielsweise durch einen Sturz vom Wickeltisch in ihrem weiteren Leben nachhaltig beeinträchtigt sein. 

Invaliditätsschutz durch hohe Versicherungssummen und Progression.

Der Invaliditätsschutz sollte in der Versicherungssumme so hoch angelegt sein, dass dem Kind allein durch die Anlagezinsen ein vernünftiges Leben ermöglicht ist. Die Progression dient dazu, die Versicherungsleistung bei zunehmender Invalidität stufenweise zu erhöhen. Bei Vollinvalidität empfiehlt der BdV eine Progression zwischen 225 und 300 Prozent, diese wird allerdings von höheren Beiträgen zum Invaliditätsschutz begleitet. In der Realität besitzen gerade einmal 40 Prozent aller Eltern eine Unfallversicherung für ihre Kinder. Die durchschnittliche Versicherungssumme beträgt nicht einmal 50.000 Euro. Allerdings greift der Invaliditätsschutz nicht, wenn die dauerhafte Beeinträchtigung nicht Ursache eines Unfalls ist.

Auch Manfred Poweleit vom Map-Report moniert die unzureichenden Kombipolicen vieler Anbieter, da diese zwar oft vieles beinhalten, jedoch keinen praxisbezogenen Invaliditätsschutz bieten. Doch zeigt ein Versicherungsvergleich auch einige Angebote, die sich als leistungsstark erweisen und Policen mit maximalem Invaliditätsschutz bezahlbar machen. Sehr akzeptable Angebote, welche eine Invaliditätssumme von 200.000 Euro beinhalten, kosten keine zehn Euro pro Monat.

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