Anleihen – die „Mutter aller Blasen“!

Wer Anleihen oder Rentenfonds hält, ist im Risiko: Eine zehnjährige Staatsanleihe mit 0,5 % aktueller Rendite würde bei einem Renditeanstieg im Markt auf 3 % (vielleicht schon in 2018?) einen 20 % igen Kursverlust erleiden. Damit wären die Zinscoupons vieler Jahre vernichtet.


Anleihen

Auch wer Anleihen oder Rentenfonds hält und sich über aktuelle Kursgewinne freut, verliert diese Kursgewinne wieder. Einzelanleihen mit einem laufenden Zinscoupon von z.B. 3,5 % und einem Kurs von deutlich über 100 haben schon alles eingefahren, da die Anleihen nur zum Nennwert von 100% zurückgezahlt werden. Die Restlaufzeit-Rendite liegt nur so hoch wie die aktuelle Marktrendite, aktuell also ca. 0,5% pro Jahr.

Wem 0,5% Rendite für Anleihen-Neuanlage oder auch vorhandene Anleihen bzw. Rentenfonds zu wenig sind, der sollte in Alternativen denken, z.B. an Tagesgeld/Festgeld, offene Immobilienfonds oder globale Aktienanlage.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beschreibt den Preis von Anlageklassen: Je höher es ist, desto teurer ist eine  Anlageklasse: Während das KGV für den globalen Aktienmarkt 19,8 beträgt per 29. Mai 2015, für Immobilien in Metropolen ca. 25-30, beträgt es für europäische Staatsanleihen 147  (Rendite per 05.06.2015 = 0,68%) - ein indiskutabel teurer Wert.


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