Baufinanzierung: Günstig wie noch nie

Aufgrund der geringen Hypothekenzinsen ist die Baufinanzierung aktuell so günstig wie noch nie. Angehende Hausbesitzer sollten sich im eigenen Interesse um eine möglichst lange Zinsbindungsfrist bemühen, ein Vergleich der Konditionen zahlt sich derzeit besonders aus.


Baufinanzierung

Sinkende Zinsen erleichtern die Baufinanzierung

Die extrem niedrigen Zinsen lassen auch Verbraucher über eigene vier Wände nachdenken, die sich dieses Unternehmen eigentlich nicht leisten können. Die Banken haben die neue Bauwelle bereits erkannt und warten mit entsprechenden Kreditangeboten auf.

Die Offerten werden von den unterschiedlichsten Konditionen begleitet, dabei ist gerade für angehende Bauherren mit weniger Eigenmitteln die langfristige Festschreibung der Zinsen enorm vorteilhaft. Bei langfristiger Zinsfestschreibung lohnt sich ein Vergleich, denn das Eigenheim kann dadurch sehr günstig werden. Hierzu ein praktisches Beispiel: 

  • Wer aktuell eine Baufinanzierung mit zehnjähriger Zinsbindungsfrist anstrebt, muss etwa zwei Prozent Zinsen kalkulieren.
  • Das gleiche Baudarlehen war vor zwanzig Jahren nicht unter neun Prozent zu haben.
  • Wenn sich angehende Hausbesitzer die niedrigen Zinsen auf fünfzehn Jahre sichern wollen, müssen sie aktuell mit 2,5 Prozent Belastung rechnen.
  • Die auf zwanzig Jahre festgeschriebenen Zinsen verteuern die Baufinanzierung lediglich um 0,20 Prozent. 

Eigenheimkäufer können sich also mit einem sehr geringen Aufschlag die momentan günstigen Zinsen für ihr Vorhaben sichern, idealerweise ist das eigene Haus nach der ersten Zinsbindungsfrist abbezahlt. Wenn eine Anschlussfinanzierung notwendig wird, muss mit wesentlich höheren Kosten gerechnet werden, denn das Niedrigzinsniveau wird nicht ewig Bestand haben.

Die Baufinanzierung mit Anschlussdarlehen

Eine Immobilie im Wert von 400.000 Euro wird beispielsweise mit einer 90-prozentigen Baufinanzierung zu drei Prozent Zinsen und mit zwei Prozent Tilgung erworben. Nach 20 Jahren Laufzeit beträgt die Restschuld 163.500 Euro. Der Kreditnehmer hatte in der Zeit eine monatliche Belastung von 1.500 Euro und ist gut beraten, diese bei der Anschlussfinanzierung beizubehalten.

Denn die eingesparten Zinsen können fortan zur schnelleren Tilgung verwendet werden. Allerdings darf die Baufinanzierung nicht zur Belastung der Familie werden, bei der Wahl der neuen Rate ist daher etwas Sensibilität erforderlich. Die aktuell niedrigen Zinsen können optimal genutzt werden, wenn die Zinsbindung von mindestens zwanzig Jahren gewählt wird und das Haus danach abgezahlt ist.

Von den geringen Zinsen profitieren auch Bauherren, deren erste Finanzierung demnächst ausläuft und ein Anschlussdarlehen notwendig macht. Diese Kunden haben für ihr erstes Baugeld noch 3,5 bis 5 Prozent Zinsen aufbringen müssen und kommen beim Folgedarlehen in den Genuss von niedrigeren Belastungen.

Sie können ihre teurere Baufinanzierung nach zehn Jahren kündigen und in einen günstigeren Vertrag umwandeln. Darüber hinaus sind Baudarlehen in ländlichen Regionen günstiger als in Ballungszentren.


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