Die Börsenjahre 2014 und 2015

Im ausklingenden Jahr zeigten die Aktienmärkte in Europa, den Vereinigten Staaten und den Schwellenländern weitgehend identische Entwicklungen. Prognosen für das Börsenjahr 2015 kündigen an, dass sich dieses ändern wird - doch treffen Vorhersagen in der Finanzwelt nur selten zu.


Börsenjahre

Die Aktienmärkte im zu Ende gehenden Börsenjahr

Anleger wurden seitens der Aktienmärkte Europas, der USA und der Emerging Markets mit üppigen Renditen belohnt. Interessant daran erscheint, dass trotz der unterschiedlichen Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsräume und sehr verschiedener Politik der jeweiligen Notenbanken, die Aktienerträge in enger Bandbreite liegen. Obgleich die Erwartungen für das Börsenjahr 2015 ähnlich dicht beieinanderliegen, müssen die Aktieninvestoren wieder mehr differenzieren.

Die weitere Entwicklung in den Vereinigten Staaten

Das neue Börsenjahr wird die Aktien jenseits des Atlantiks in den Vordergrund stellen, denn der amerikanischen Wirtschaft wird ein Wachstum von mehr als drei Prozent vorhergesagt. Der Wert könnte noch höher ausfallen, weil darin die positiven Aspekte des Ölpreisrückgangs noch nicht berücksichtigt sind. Angesichts geringerer Energiekosten können die US-Unternehmen ihre Gewinne weiter ausbauen. Das positive Szenario wird von einem steigenden Dollar begleitet, daher können Anleger sich nicht nur über Kursgewinne und Dividenden, sondern auch über Währungsgewinne freuen. 

Allerdings wird das neue Börsenjahr die Anleger in amerikanische Aktien nur mit moderaten Erträgen überraschen. Dafür sprechen ein ungünstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis und die für den Sommer erwartete Zinserhöhung seitens der amerikanischen Notenbank. 

Die europäischen Aktienmärkte 

Europäische Aktien erlebten 2014 ein ausgesprochen schlechtes Börsenjahr. Warum unterm Strich doch noch attraktive Renditen zu verzeichnen waren, ist der Stärke regionaler Märkte wie beispielsweise Deutschland geschuldet. Angesichts stagnierender Konjunktur können Anleger bei europäischen Aktien im kommenden Jahr nur mit durchschnittlichen Erträgen rechnen. Noch schlechter sind momentan die Aktienmärkte der Schwellenländer bewertet, im neuen Börsenjahr wird ihnen allerdings wieder bessere Performance prognostiziert.

Prognosen treten nur per Zufall ein

Anleger sollten sich vom neuen Börsenjahr überraschen lassen und den Vorhersagen so wenig wie möglich Beachtung schenken. Die Finanzwissenschaft hat Prognosen schon längst als gefährlich identifiziert und ruft Investoren zur prognosefreien Geldanlage auf. Ihr unabhängiger Finanzberater informiert Sie gerne dazu.


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