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Die Macht der Anleger: Indexfonds (ETF)

In der Branche ist von "Wunderprodukten" die Rede, von "Meilensteinen" und eindrucksvollen Ertragschancen. Und tatsächlich: Indexfonds (kurz: ETF) stehen für eine Form der Geldanlage, die zahlreiche Chancen bietet. Allerdings ist die Eigenverantwortung der Anleger gefragt. ETF steht für "Exchange Traded Fund". Kreative Anleger haben daraus aber längst "E wie einfach, T wie transparent und F wie flexibel" gemacht. Und der fantasievolle Titel ist durchaus angemessen, denn ETF verwalten weltweit inzwischen rund 2 Billionen Dollar. Doch was steckt genau dahinter?


Die Macht der Anleger: Indexfonds (ETF)

Die Vorteile von ETF

Neben einer üppigen Portion Transparenz bestechen ETF durch den Reiz, Geldanlegern gleich den Kauf eines ganzen Index zu ermöglichen. So kann beispielsweise der Deutsche Aktienindex mit nur einem Indexfonds gekauft werden, und zwar zu Konditionen, die ihresgleichen suchen. Meist werden bereits bekannte Anleihe- und Aktienindizes nachgebildet, und ein kurzer Blick reicht aus, um sich nach dem Wohlergehen der Papiere auf der Kurstafel zu erkundigen. Doch auch wenn diese Vorteile für sich sprechen, werden ETF von den großen Finanzhäusern kaum angepriesen. 

Der Anleger als Motor

Der Grund für die Zurückhaltung vieler Geldhäuser ist einfach auf einen Punkt zu bringen: ETF sind transparent, und genau dieser Umstand lässt die Finanzhäuser in dezente Passivität verfallen, denn für sie sind ETF vor allem margenarm. Besser verdienen lässt sich mit klassischen Investmentfonds, die an den Bankschaltern nach wie vor den Kunden angeboten werden. Doch eigenverantwortliche Anleger sind mündig genug, sich selbst um die passende Produkte zu kümmern, was dazu führt, dass aus einem Markt der Verkäufer ein Markt der Käufer wird. Voraussetzung dafür ist jedoch ausreichend Sachkenntnis. Oder der Rat eines Profis, der sich auskennt und unabhängig von Margen berät. 

Denn Sie wissen, was Sie tun ...

Mit Essen spielt man nicht, das ist bekannt. Mit Geld sollte man allerdings auch nicht spielen, daher muss man bei allen Chancen, die ein Indexfonds bietet, klarstellen, dass es sich um Produkte handelt, die gewisse Fachkenntnis voraussetzen. ETF haben sich hervorragend entwickelt, aber sie müssen zu dem individuellen Anlageweltbild passen. Vor einer Investition sollte also das Erarbeiten der passenden Vermögensstruktur stehen. Ist dies nicht mit der nötigen Genauigkeit und Objektivität gemacht worden, sind ETF vor allem riskante Spekulationen.

Da zahlreiche Finanzhäuser Indexfonds aufgrund der aus ihrer Sicht übersichtlichen Verdienstmöglichkeiten nur ungern anbieten, ist der Blick des mündigen Anlegers über den Tellerrand hinaus angeraten. Helfen kann ein Berater, der mit der Thematik vertraut ist und unabhängig von Provisionen arbeitet. Der Weg zu einem Berater auf Honorarbasis kann also der erste Schritt zu einem attraktiven Anlagemodell sein.


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