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Gute Investmentfonds für deutsche Aktien

Für ein gut aufgestelltes Depot sind Aktien unverzichtbar. Wegen der besseren Risikostreuung raten Experten hier jedoch zu einer Investition in Fonds anstatt in die Papiere von Einzelunternehmen. Für deutsche Werte gibt es derzeit rund 120 Investmentfonds mit unterschiedlichen Anlage- und Managementstrategien.


Gute Investmentfonds für deutsche Aktien

Anleger stehen damit zwangsläufig vor der Frage, welche Fondsanlagen renditestark und zukunftsfähig sind. Als Basisregel gehen Experten davon aus, dass passiv gemanagte Investmentfonds (ETFs)  nicht schlagen können. Grundsätzlich ist das richtig, jedoch gibt es gerade auf dem deutschen Markt hervorragende Ausnahmen, die auch die höheren Kosten für aktiv gemanagte Fondsinvestitionen kompensieren können.

Passive und aktive Investmentfonds - wo liegt der Unterschied?

Bei einer Investition in ETFs setzen Anleger und Fondsmanager auf die Entwicklung eines gesamten Marktes. Ein rein passiv gemanagter DAX-Indexfonds bildet beispielsweise die Kursentwicklung sowie die Branchengewichtung des DAX so exakt wie möglich ab. Erfolgsgeschichte schrieb der deutsche Leitindex in den inzwischen 25 Jahren seiner Existenz auf jeden Fall. Mit langfristigen Investitionen in DAX-Indexfonds sind Investoren auf der sicheren Seite. Durch das passive Management fallen außerdem nur moderate Gebühren an.

In der Praxis richten sich die Manager von aktiv gemanagten Investmentfonds bei der Zusammenstellung ihres Investitionsmodells nach ihren eigenen Marktbewertungen und -Prognosen. Die Struktur ihrer Investmentfonds orientiert sich zwar immer noch an der Entwicklung des DAX, bietet jedoch eine jeweils individuelle Gewichtung einzelner Branchen oder Unternehmen oder auch die Integration von Small und Mid Caps, den sogenannten Nebenwerten. Der Fonds wird damit zu einem aktiv gemanagten Investmentfonds. Das grundsätzliche Ziel besteht darin, im Vergleich zum Leitindex DAX höhere Fondsrenditen zu erzielen. Deutschen Fondsmanagern steht dafür eine sehr große Auswahl von Wertpapier-Kombinationen zur Verfügung. Neben den im DAX und dem DAX nahestehenden Indizes  (MDAX, SDAX sowie TecDAX) notierten Unternehmen listen die General- und Prime-Standards insgesamt 550 kleinere Unternehmen, deren Aktien für eine Fondsanlage zur Verfügung stehen. Das Resultat kann bei der richtigen Mischung in einem Top-Ergebnis, im Zweifelsfall jedoch auch in einem Flop bestehen.

Deutsche Investmentfonds - attraktiv auch durch den leistungsstarken Mittelstand

Auf den ersten Blick bieten Investitionen in DAX-Fonds schon aufgrund der sehr intensiven Analysen und Prognosen ein sehr hohes Maß an Renditensicherheit. Auch gute Investmentfonds, die sich auf eine Mischung von Standard- und Nebenwerten konzentrieren, erreichen eine hervorragende und vor allem nachhaltige Wertentwicklung - die besten 100 Investmentfonds in Deutschland übertreffen den DAX durch diese Strategie in vielen Fällen "spielend". Noch größere Erfolge erzielen gut aufgestellte Fonds, die ausschließlich auf Nebenwerte setzen. Größere Risiken sowie der Aufwand für Gebühren werden durch die höheren Erträge solcher Fondsanlagen nicht nur ausgeglichen, sondern überkompensiert.

Aus Sicht von Fondsmanagern sind die Chancen deutscher Aktien - und zwar nicht nur der Blue Chips des DAX, sondern marktübergreifend - auch in Zukunft gut. Deutschland verfügt im Vergleich zu den meisten anderen europäischen Ländern über eine sehr große Vielfalt interessanter Firmen. Hinzu kommt die Rolle Deutschlands als "Exportnation":  Nicht nur die Großkonzerne, sondern auch der deutsche Mittelstand haben sich sehr stark weltweit positioniert, erreichen mit innovativen Produkten oft die globale Marktführerschaft in ihrem jeweiligen Segment und profitieren oft auch vom sehr dynamischen Wirtschaftswachstum in diversen Schwellenländern. Trotz der Finanzkrise der vergangenen Jahre zeigt sich dieser Trend auch heute ungebrochen. Den "richtigen" Investmentfonds zu finden, erweist sich in der Praxis jedoch als schwieriger Prozess, in dem Informationen über Märkte, Unternehmen und die Qualität des jeweiligen Fondsmanagements eine zentrale Rolle spielen. Für die Anlageentscheidung ist Branchen-Expertise damit unverzichtbar. Optimal ist hier die Zusammenarbeit mit einem wirklich unabhängigen und auf Honorarbasis tätigen Finanzberater, dessen Empfehlungen nicht auf eigenen Provisionserwartungen basieren.


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