Gutes Gewissen und Rendite

Rendite und ein gutes Gewissen schließen einander nicht aus. Wenn Anleger ihre Depots nicht ausschließlich nach Erträgen ausrichten wollen, können sie ihre Investments auch nach ökologischen und ethischen Kriterien auswählen. Wie sich derartige Anlagen im direkten Marktvergleich rechnen, ist das Thema dieses Beitrags.


Rendite

Nachhaltigkeitsfonds - hier trifft gutes Gewissen auf attraktive Rendite

Für zunehmend viele Anleger wird das gute Gewissen immer wichtiger, sie wollen mit ihrer Rendite weder die Kinderarbeit fördern noch die Umwelt schädigen. Bei ihnen stehen Ethik- und Nachhaltigkeitsfonds auf den ersten Plätzen der Investment-Scala, damit ist bewiesen, dass gute Erträge nicht zwangsläufig zulasten der moralischen Werte erzielt werden müssen.

Aktuelle Studien beweisen, dass für viele Anleger die Rendite von einem guten Gewissen begleitet werden soll:

  • Für nahezu fünfzig Prozent der von entsprechenden Umfragen tangierten Anleger sind ethische Aspekte bei Investments wichtig.
  • 28 Prozent der Befragten stellen ökologische Gesichtspunkte in den Vordergrund.
  • Weitere 25 Prozent können sich nicht entscheiden.

Weltweit sind bereits über dreizehn Billionen Dollar in Nachhaltigkeitsfonds investiert, auch in Deutschland sind Investments mit ethischen und ökologischen Kriterien auf dem Vormarsch.

Die heimischen Anleger investierten seit dem Jahrtausendwechsel etwa 30 Milliarden Euro in Nachhaltigkeitsfonds.

Sie haben bei ihren Investments ein gutes Gewissen, weil diese Fonds weder in Rüstungs- oder Tabakunternehmen noch in andere bedenkliche Sparten wie beispielsweise Spielkasinos oder Nuklearkonzerne anlegen.

Mehr Rendite als klassische Investments

Das ein gutes Gewissen seitens der Erträge nicht zu Einschränkungen führen muss, beweist der folgende Vergleich:

  • In den GreenEffects NAI Wertefonds investierte Anleger konnten sich in den vergangenen Jahren über einen Wertzuwachs von knapp 40 Prozent freuen.
  • Der Deutsche Aktienindex DAX kommt mit weniger als 34 Prozent Wertsteigerung nicht an die Rendite der nachhaltigen Geldanlage heran.
  • Der MSCI AC World muss sich mit 27 Prozent und dem dritten Platz begnügen.

Im direkten Vergleich mit dem DAX zeigt der NAI seit der Jahrtausendwende bessere Werte, er überzeugte insbesondere in guten Börsenzeiten mit stärkerer Performance.

Allerdings führte die letzte Finanzkrise auch zu herberen Rückschlägen, jedoch blieben die Rücksetzer stets im grünen Bereich.

Das Konzept des NAI gibt Anlegern ein gutes Gewissen

Bei der Betrachtung des Charts wird im Langzeitvergleich deutlich, dass der NAI nicht nur bei der Rendite die Nase vorn hat. Der Green Effekt bedeutet für Anleger auch wesentlich weniger Risiko. Gutes Gewissen generiert der Wertefonds aufgrund seiner Anlagepolitik, er investiert nur in nachhaltige Titel, die seine ethisch-sozialen und ökologischen Anforderungen erfüllen. Wenn einzelne Aktien die Kriterien nicht mehr absolvieren können, werden sie aus dem NAI entfernt.

Da die ethischen Kriterien sehr individuell sind, muss gerade bei nachhaltigen Anlagen sehr sorgfältig geprüft werden, ob auch das "drin" ist was "drauf" steht und es den Werten des Anlegers entspricht. Viele Unternehmen bieten "alternative Anlagen" an, wobei es sich bei genauerer Betrachtung dann oftmals um das "Schaf im Wolfspelz" handelt. Anlegern ist dringlich geraten zu prüfen, in wie weit bei einem ökologisch nachhaltigen Produkt die ausgewählten Unternehmen den Anforderungen der Positiv- und Negativlisten entsprechen.

Fazit

Eine Beimischung von ökologisch nachhaltigen Fonds in bestehende oder neue Depots vereint Rendite mit sinn- und verantwortungsbewusste Geldanlage. Kostenfrei gibt es zudem noch ein gutes Gefühl.


Dieser Text ist vom Autor freigegeben worden. Er trägt daher die alleinige inhaltliche und presserechtliche Verantwortung. Eine Haftung anderer Personen/Institutionen ist ausgeschlossen.

  

 

 

 

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