Nobelpreisträger Prof. Fama

Prof. Fama wurde vor einem Jahr Nobelpreisträger, die Basis für die Ehrung war eine Arbeit mit zeitlosem Wert. Dieser Beitrag befasst sich mit den herausragenden Eigenschaften des Wissenschaftlers und frischt die Kenntnis in Bezug auf sein Lebenswerk auf.


Nobelpreisträger

Prof. Fama - ein sympathischer Nobelpreisträger

Der Professor ist ein leger gekleideter Mensch, dem Schubladendenken ebenso zuwider ist wie Kleiderordnungen. Fama legt vielmehr auf gutes Auskommen mit seinen Mitmenschen wert und hat immer ein offenes Ohr für seine Kritiker. Der Nobelpreisträger stiftet den mit der Ehrung verbundenen Geldbetrag der University of Chicago, an der er einen Lehrstuhl innehat. Es passt zu seinem Charakter, wenn er bevorzugt mit seinem ärgsten Widersacher zum Golf spielen geht.

Prof. Fama und seine Theorie der effizienten Märkte

Die sogenannte Finanzmarkt-Hypothese ist das bekannteste und zugleich umstrittenste Werk des Professors, letztendlich wurde er dadurch zum weltweit bekannten Nobelpreisträger. Der Ökonom beschreibt effiziente Märkte als unschlagbar, seiner Theorie entsprechend sind in den Notierungen einzelner Assets bereits alle zugänglichen Informationen enthalten. Angesichts hyperschneller Nachrichtenübermittlungen können einzelne Akteure keine Informationsvorteile mehr für sich generieren. Das bringt die Prof. Fama folgenden Marktteilnehmer zu der Einsicht: Niemand kann sich auf Dauer mit effizienten Finanzmärkten messen.

Der Nobelpreisträger wirbelt die Welt der Anlagestrategien durcheinander

Prof. Fama hat mit seiner Theorie nicht nur die Anlagestrategien infrage gestellt, er hat auch die technische Analyse ad absurdum geführt. Prof. Fama hat eine Aversion gegen vielseitig benutzte Redewendungen, so will er beispielsweise nicht von Blasenbildungen in einzelnen Anlageklassen wissen. Seiner Meinung nach exsistiert dieses Phänomen nur in den Köpfen der Marktteilnehmer, welche in verschiedene Richtungen zu Extremen neigen. Einbrechende Kurse sind Prof. Fama folgend, ebenso den Aktivitäten der Akteure zuzuschreiben wie die gegenteilige Entwicklung. 

Krisen lassen sich nicht vorhersagen

Der Nobelpreisträger weiß allerdings, dass Krisen an den Finanzmärkten nicht zwangsläufig zu Verlusten führen müssen. Prof. Fama hat für die Reaktionen auf diese Szenarien zwei Zauberworte: 

  • Diversifikation.
  • langfristiger Anlagehorizont. 

Diversifikation bedeutet die breite Streuung des Vermögens auf viele Anlageklassen, dadurch wird, wissenschaftlich bewiesen, das Risiko erheblich gesenkt, ohne das dabei die Rendite leiden müsste. Es ist von Statistikern schon lange festgestellt worden, dass bei Weitem nicht alle Anlageklassen von Krisen gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Mit einem langen Anlagehorizont meint der Nobelpreisträger, dass Anleger ihr Vermögen langfristig investieren sollten und bei kleineren Rückschlägen nicht kopflos verkaufen dürfen. Auch hierzu geben Statistiken Prof. Fama recht. Über die letzten Jahrzehnte jagte eine Finanzkrise die nächste, trotzdem haben sich alle Anlageklassen positiv entwickelt und ihre Werte teilweise vervielfacht.


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