Megatrend: Internet der Dinge

Ohne das Internet ist das heutige Leben kaum noch denkbar. Die elektronische Vernetzung von Wissen und Informationen war ein Quantensprung. Doch die Entwicklung bleibt dabei nicht stehen. Das sogenannte Internet der Dinge könnte ein neuer Megatrend sein, der ungeahnte Möglichkeiten für innovative Anwendungen, Geschäftsmodelle und Investitionen eröffnet.


Internet der Dinge

Erst am Anfang 

Worum geht es dabei? Waren und Geräte werden heute noch ganz überwiegend von Menschenhand gesteuert. Zwar haben auch hier intelligente Lösungen längst Einzug gehalten. Doch die Vernetzung untereinander steckt noch in den Kinderschuhen. Das Internet der Dinge verfolgt das Ziel, durch systematische Vernetzung Prozesse und Gerätenutzungen noch effizienter zu machen. Die Selbststeuerung von Geräten tritt dabei an die Stelle der menschlichen Entscheidung und Steuerung. 

Damit könnte das Alltagsleben in ähnlicher Weise revolutioniert werden wie durch die Einführung des Internets selbst - im wahrsten Sinne des Wortes ein Megatrend. Bereits jetzt sind rund 3,7 Milliarden Geräte weltweit mit dem Internet verbunden. In diesem Jahr soll die Zahl auf 4,9 Milliarden wachsen und in fünf Jahren sollen es schon 25 Milliarden sein. Diese Zahlen machen die Entwicklungsdynamik deutlich. Dabei sind die Potentiale längst nicht vollständig erforscht und ausgeschöpft. 

Beispiel Logistik 

Das Fraunhofer Institut befasst sich bereits seit Längerem mit dem neuen Megatrend und entwickelt innovative Lösungen - zum Beispiel im Bereich der Logistik. Dank E-Commerce haben Waren- und Datenströme in den letzten Jahren ein ungeahntes Ausmaß erreicht. Auch mit EDV-Unterstützung wird es immer schwieriger werden, die gewaltigen Mengen und Stückzahlen zentral zu steuern. Ein Lösungsansatz besteht in der dezentralen und vernetzten Transportsteuerung.

Dazu erhalten Waren oder Pakete einen digitalen Speicher mit Zielinformationen und Prioritäten, über die sie selbst vor Ort ihren eigenen Weitertransport organisieren können. Solche Prozesse sind sehr oft wesentlich flexibler und effizienter als über eine zentrale Steuerung. Vorbilder aus der Natur beweisen das. Das bei Tierschwärmen oder bei Insektenstaaten zu beobachtende Phänomen 'Schwarmintelligenz'  zeigt, dass es möglich ist, mit begrenzten Informationen optimale Interaktionen zu bewirken.

Vielfältige Anwendungen 

Das Internet der Dinge ist aber keineswegs nur auf die Logistik beschränkt. Die Anwendungen sind äußerst vielfältig - notwendige Voraussetzung für einen Megatrend. Weitere Beispiele sind

  • die Vernetzung von Haushaltsgeräten zur Energieoptimierung;
  • intelligente Lösungen für Autos;  
  • die dezentrale Steuerung und Vernetzung von Maschinen und Produktionsprozessen;
  • die Organisation von Alltagsaktivitäten (u.a. Einkaufen, Nutzung medizinischer Leistungen).   

Die Liste ließe sich fortsetzen. Das Internet der Dinge wird in den nächsten Jahren einen weltweiten Investitionsschub auslösen. Damit bieten sich auch interessante Ansätze für Kapitalanlagen in diesem Bereich.


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