Pflegenotstand, Pflegekosten: Ist Ihre eigene Vorsorge darauf eingestellt?

Das Statistische Bundesamt meldete kürzlich, Deutschland habe die zweitälteste Bevölkerung weltweit - direkt nach Japan. Altersarmut und Pflegenotstand sind zukunftsprägende Stichworte, wo sich die Kosten der Pflege verdoppeln, Patienten immer weitere Wege zum Arzt in Kauf nehmen müssen und mehr und mehr Großkrankenhäuser sowie ein Wegfall von Leistungen das Bild prägen.


Pflegenotstand, Pflegekosten: Ist Ihre persönliche Vorsorge darauf eingestellt?

Umstrukturierungen unserer Sozialversicherungssysteme sind unausweichlich, wo neueste Studien unserem Gesundheitssystem radikale Veränderungen in Aussicht stellen.

Stellschraube Demografie und Pflegenotstand

Gesundheitsökonom Fritz Beske ist überzeugt: Unser Gesundheitssystem ist nicht auf demografischen Wandel, älter werdende Bevölkerung und Pflegenotstand vorbereitet. Beske rechnet schon ab 2020 mit steigenden Anforderungen an die Gesundheitsversorgung, die 2040 den Zenit erreicht. Entsprechend entwickelte das Institut für Gesundheits-System-Forschung seine "Versorgungsprognose 2060". Danach wird die Bevölkerungszahl bis dahin auf 65 Millionen gesunken sein - 17 Millionen weniger als heute. Gleichzeitig ist die Versorgung im Krankenhaus, ambulant und über Arzneimittel zunehmend durch anspruchsvollere, personalintensive und kostspielige Leistungen gekennzeichnet, etwa im Bereich Intensivmedizin oder Schlaganfalltherapie. Aufwendungen, denen durch den Bevölkerungsrückgang sinkende Leistungen für Kinder und Jugendliche gegenüberstehen.

Beske sieht für kleinere Krankenhäuser unter 200 Betten in Pflegenotstand Zeiten kaum Zukunft, da der Trend zum Großkrankenhaus gehe, das sich multimorbider, sprich an verschiedenen Erkrankungen parallel leidender Patienten besser annehmen könne - mit weiteren Wegen für die Betroffenen. Auch der Leistungskatalog muss Federn lassen, sodass z. B. Kuren zunehmend aus eigenem Portemonnaie zu bezahlen sind.

Glaubt man der Studie, fordert der Pflegenotstand schnelles Handeln: Bis 2060 werden 783.000 weitere, darunter viele hoch qualifizierte Pflegekräfte für die Schwerstpflege benötigt. Gleichzeitig rechnet man mit einer Verdopplung der Pflegeheimplätze von aktuell 845.000 auf über 1,95 Millionen, womit sich die Ausgaben der Pflegeversicherung zwischen 2009 und 2060 von 19,7 auf 41,6 Milliarden Euro erhöhen werden - insgesamt ein Szenario, auf das unser Gesundheits- und Sozialwesen kaum vorbereitet ist.

Problematische Zukunftssituation im Alter - sind Sie vorbereitet?

Steigende Pflegekosten, Pflegenotstand, zunehmender Ruf nach Eigenverantwortung: Längst existieren generationenübergreifende Versorgungsmodelle wie der klassische Mehrgenerationen-Bauernhof nicht mehr. Insbesondere jüngere Menschen müssen sich rechtzeitig um potenziell anfallende Pflegekosten und entsprechende private Absicherung bemühen - zumal die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Pflegekosten schultern wird. Ein Blick auf aktuelle, tatsächliche Vorsorgequoten der Bundesbürger zeigt, dass nur wenige das Thema Pflegenotstand bei vorsorgender finanzieller Absicherung ernsthaft miteinbeziehen - ein eher abstrakter, in ferner Zukunft liegender Begriff.

Dennoch, jeder dritte Mann und jede zweite Frau werden im Alter zum Pflegefall - ein Grund, als Mann den Unisex-Stichtag am 21. Dezember in puncto Pflegevorsorge im Auge zu behalten - und sich lebenslange Beitragsersparnis zu sichern. Zusätzlich rückt der neu eingeführte Pflege-Bahr in den Fokus. Staatliche Förderungen, bestehend aus Grundschutz, Privatvorsorge und subventionierten Lösungen als Ergänzung, sind besonders für Jüngere im Rahmen attraktiver Angebote interessant.

Pflegekosten und Vorsorgebedarf objektiv einschätzen

Pflegebedürftigkeit und Pflegenotstand - Themen mit psychologischen Hürden. Setzen auch Sie sich ungern mit Pflegestufen auseinander und fürchten Pflegevorsorge als zu komplexes, unangenehmes Thema? Gerade dann sollte es in keinem Beratungsdialog über vermögensrelevante Produkte fehlen. Der Pflegenotstand macht kompetente und rechtzeitige Beratung zunehmend relevanter.

Holen Sie den Rat eines wirklich unabhängigen Beraters ein, der Ihre Lebens- und Zukunftssituation nicht nur gemeinsam mit Ihnen betrachtet, sondern auch verschiedene Optionen aufzeigt. Aber Vorsicht - dieses provisionsträchtige Thema wird von vielen sogenannten Beratern nicht objektiv im Sinne des Kunden, sondern verkäuferisch angegangen.

Ein auf Honorarbasis arbeitender, unabhängiger Vermögensberater beleuchtet neben den Pflegestufen unterschiedlichste Faktoren wie die gewünschte Form der Pflege, Absicherung gegen zusätzliche Problematiken wie Demenz, regional differierende Pflegekosten und nicht zuletzt Ihre familiäre Situation. Kurz, er stellt Ihren Vermögensschutz ins Zentrum. Denn bei Pflegenotstand bedeutet ein Pflegerisiko oft erhebliche finanzielle Versorgungslücken, die über Alterseinkommen, Vermögen oder einen Eigenanteil der Kinder gefüllt sein wollen. Lassen Sie sich bei der Wahl des richtigen, weil individuellen Vorsorgeproduktes kompetent, aber objektiv unterstützen!


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