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Berliner Startup reagiert mit fairriester auf Kritik an Riester-Fonds

Riester-Fondssparpläne werden seit ihrer Einführung von Verbraucherschützern kritisiert. Die Gründe: intransparente Gebührenstrukturen und unterdurchschnittliche Performance. Ein Berliner Start-up hat darauf reagiert und eine Riester-Lösung auf ETF-Basis entwickelt. Dabei setzt es verstärkt auf Honorarberatung.


Riester-Fonds

Wer zum Zweck der Altersvorsorge langfristig ein Vermögen aufbauen will, kommt um die Aktienanlage nicht herum. Das funktioniert seit Einführung der Riester-Rente auch mit staatlichen Zulagen und zusätzlichen Steuervorteilen. Das Gros der Anbieter staatlich geförderter Fondssparpläne investiert das Geld der Kunden in aktiv gemanagte Aktienfonds – und handelt sich deshalb Kritik von Verbraucherschützern ein.

Aktiv gemanagte Fonds

Wichtigster Ansatzpunkt der Kritik ist die Wertentwicklung aktiv gemanagter Fonds: Diese schneiden wegen ihrer Kostenquote langfristig meist schlechter ab als ihre Vergleichsindizes. Ausgabeaufschläge von bis zu fünf Prozent erweisen sich ebenfalls als Renditekiller. 

Indexfonds (ETF)

Honorarberater empfehlen ihren Kunden deshalb börsennotierte Indexfonds (ETFs), oder passiv gemanagte Fonds mit Buy-and-hold-Ansatz, die aufgrund ihrer günstigen Kostenstruktur besser für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet sind. Allerdings konnten sie ihren Kunden bisher keine Riester-Lösung auf ETF-Basis empfehlen. 

Ein Startup verändert den Markt

Das hat sich geändert: Das Berliner Start-up Fairr.de GmbH vermarktet den Fondssparplan fairriester, der die Sparraten ausschließlich in ETFs und passive Produkte der vor allem bei unabhängigen Honorarberatern beliebten US-Fondsgesellschaft Dimensional anlegt. Dabei wird auf Abschlusskosten verzichtet und sämtliche Gebühren werden transparent ausgewiesen. Die Verwaltung des Fondsvermögens übernimmt die Hamburger Sutor Bank, die auch für die gesetzlich vorgeschriebene Beitragsgarantie einsteht.

Näheres zu fairriester

Das fairriester-Angebot richtet sich vor allem an junge Vorsorgesparer, die 20 Jahre oder länger in den Vertrag einzahlen und deshalb die Renditechancen des Aktienmarktes optimal nutzen können. Basierend auf bis zu 23 ETF-Portfolios wird dabei in Abhängigkeit von der Restlaufzeit der Aktienanteil sukzessive reduziert. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Jahre.

Online oder Honorarberater

Fortgeschrittene Anleger können einen Vertrag direkt online abschließen. Trotzdem setzt die Fairr.de GmbH auf die Zusammenarbeit mit Honorarberatern. Diese hat sich bisher ausgezahlt: Die Zahl der auf diesem Vermittlungsweg zu Stande gekommenen Verträge steigt stetig. In Kürze wird die Produktpalette erweitert: Noch in diesem Jahr bringt das Berliner Unternehmen abschlusskostenfreie Rürup- und baV-Lösungen auf den Markt.


 
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