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Crowd-Investing: Ein Stückchen Immobilie

Auch mit kleineren Beträgen können Anleger jetzt in eine Immobilie investieren. Ermöglicht wird das durch das neue Crowd-Investing, welches eine Alternative zu klassischen Immobilienfonds werden soll. Damit könnten auch weniger betuchte Verbraucher am Immobilien-Boom teilhaben.


Immobilie

Die Idee hinter Crowd-Investing

Der Ausgangsgedanke stützt sich auf die Annahme, dass Anleger in der Gemeinschaft mehr erreichen können als alleine. Der Crowd-Investing-Anbieter Raumrendite hat sein Konzept darauf aufgebaut und offeriert Beteiligungen schon ab 100 Euro. In der Praxis legen Anleger zusammen und erwerben eine Immobilie in kleinen Portionen. 

Die Initiatoren von Raumrendite sind davon überzeugt, das Crowd-Investing eine interessante Alternative zu Immobilienfonds darstellt. Weil Anleger ihr Geld nur jeweils in eine Immobilie investieren, können sie laut Raumrendite ihre Investments jederzeit nachvollziehen. Crowd-Investing wurde von Finanzdienstleistern aus dem bekannten Crowd-Funding entwickelt, bei dem verschiedene Organisationen online Spendensammlungen betreiben.

Die Vor- und Nachteile

In den Fokus der Verbraucher wurde Crowd-Investing durch die Negativschlagzeilen bei Immobilienfonds gerückt. Der Vorteil der geringen Mindestbeteiligungen wurde schnell erkannt und hat dem Schwarmverhalten zu steigender Popularität verholfen. Die von den Anbietern als niedrig klassifizierten Kosten sind ein weiterer Pluspunkt gegenüber Immobilienfonds.
Nachteilig aus der Sicht der Verbraucherschützer ist, dass die Investition in ein Stückchen Immobilie keine risikoreduzierende Diversifikation erlaubt. Im ungünstigsten Fall winkt bei der Anlageform der Totalverlust.

Hinter den Kulissen

Im Segment Crowd-Investing fehlt es an Transparenz, denn im Gegensatz zu den Anbieteraussagen wissen Anleger meist nicht, worin sie wirklich investieren. Bei Raumrendite erhält die Eigentümergesellschaft von Anlegern zweckgebundene Nachrangdarlehen, im Gegenzug sind diese an Mieteinnahmen und Wertsteigerungen beteiligt.

Die gleiche Vorgehensweise ist auch beim Mitbewerber Kapitalfreunde zu verzeichnen. Statt in eine bestimmte Immobilie investieren die Anleger auch dort in Nachrangdarlehen, welche zur Vorfinanzierung geplanter Projekte dienen.

Etwas näher an die Grundidee kommt der Anbieter Bergfürst, der über Genussrechte gezielte Investitionen in eine Immobilie anbieten will.
An Crowd-Investing interessierten Anlegern wird dringend empfohlen, sich detailliert über die Begriffe Nachrangdarlehen und Genussrechte zu informieren.

 

 

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