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Deka-Fonds: Eher schlecht

Zahlreiche deutsche Anleger investieren in Deka-Fonds und beklagen mittlerweile die eher niedrigen Renditen. Sie folgten dem neuen Slogan des Unternehmens und fragen sich, wem sie die schlechte Performance zu verdanken haben. Doch haben sie Alternativen.


Deka-Fonds

Deka Fonds eröffnen keine neuen Perspektiven

Zu diesem Ergebnis kommen Marktteilnehmer nach der Lektüre des Auswertungsprotokolls aus dem Hause Morningstar. Die Analysten untersuchten die Performance der wichtigsten deutschen Fonds und fanden heraus, dass viele Deka-Fonds seitens der Rendite enttäuschen. Unter den fünfzig überprüften Fondsgesellschaften kam die Deka daher nur auf Rang 37. 

Vernichtende Bewertung

Die Deka-Fonds weisen zu mehr als fünfzig Prozent über längere Zeitspannen unterdurchschnittliche Entwicklungen auf. Die Analysten bestätigen etlichen Deka-Fonds jahrelange Negativperioden, trotzdem sammelt die Sparkassengesellschaft immer noch enorme Summen mit ihnen ein. In Wertpapierfonds und Geldmarktbeteiligungen liegen etwa 100 Milliarden Euro bei der Deka. 

Durchdachte Vertriebswege

Deka-Fonds werden in allen deutschen Sparkassen vorrangig angeboten. Mittlerweile finden bei den Beratern auch Wünsche nach anderen Optionen Gehör, doch an Unentschlossene werden in erster Linie Fonds der Deka verkauft. Im Wesentlichen ist es der Vertriebstechnik zu verdanken, dass immer noch derart hohe Summen in Fonds der Deka investiert werden. 

Der Grund für die schlechten Ergebnisse

Die Schuld für das unbefriedigende Abschneiden der Deka-Fonds liegt oft bei den Managern. Sie richteten gerade die umfangreichen Aktienfonds sehr nahe am entsprechenden Index aus. Der benchmarknahe Ansatz bedeutet für Kunden zunächst höhere Kosten für das Management, obwohl die Akteure nur einen Vergleichsindex nachbilden. Aufgrund der höheren, renditemindernden Gebühren schneiden die Fonds der Deka oft schlechter ab wie ihr entsprechender Vergleichsindex.

Anleger haben Alternativen

Statt einen Deka-Fonds zu kaufen, der nur den jeweiligen Index nachbildet, können sie auf die wesentlich kostengünstigeren Indexfonds (ETF) umsteigen. Sie haben dabei eine vergleichbare Performance, welche jedoch mehr erscheint, weil die Kosten deutlich geringer sind. Indexfonds streuen das Kapital der Anleger breit und bedeuten daher wenig Risiko, sie können darüber hinaus an der Börse gekauft und veräußert werden.

 

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