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Die passende Geldanlage in Krisenzeiten

Das Corona-Virus hat an den Finanzmärkten für enorme Turbulenzen gesorgt. Gerade Aktien aus der Reisebranche haben innerhalb weniger Wochen enorm an Wert verloren. Doch auch in anderen Branchen haben sich die Folgen der Corona-Krise ganz deutlich bemerkbar gemacht.


Viele Anleger fragen sich nun, ob es der richtige Zeitpunkt ist, um Geld zu investieren. Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll, die niedrigen Kurse zu nutzen. Doch welche Formen der Geldanlage lohnen sich in der Krise eigentlich? In diesem Artikel wollen wir die Vor- und Nachteile von einigen Anlageformen aufzeigen und erklären, worauf es gerade in der Krise ankommt.

Kryptowährungen als Geldanlage in der Krise

In Krisenzeiten suchen Investoren häufig nach einer Form der Geldanlage, mit der sie ihr Risiko ein wenig streuen können. Sehr gerne werden dafür Edelmetalle wie Gold und Silber genutzt. Schon seit Jahrhunderten kaufen Menschen Gold, um der Inflation zu trotzen. Auch die Corona-Krise hat dafür gesorgt, dass deutlich mehr Menschen Gold kaufen.

Allerdings ist Gold nicht die einzige Option, um den Turbulenzen der Krise zu trotzen. Auch mit Kryptowährungen hat man die Möglichkeit, ein wenig unabhängiger von den Aktienmärkten zu werden.

Wer die Krise nutzt, um eine Kryptowährung wie Ripple zu kaufen, der geht damit natürlich ein gewisses Risiko ein. Doch dafür steigt auch die mögliche Rendite. In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass der Ripple Kurs schnell eine erste Erholung verzeichnen konnte. Für viele Anleger ist das ein Zeichen dafür, dass Kryptowährungen gerade in der Krise ein attraktives Investment sind.

Lohnen sich Aktien in der Krise?

In der Krise gibt es Aktien, die vor einigen Monaten noch hoch bewertet waren, plötzlich zu einem regelrechten Schnäppchenpreis. Da stellt sind dann oft die Frage, ob ein Kauf jetzt lohnenswert ist. Oft hört man die Weisheit, dass man nicht ins fallende Messer greifen soll. Doch es kann durchaus sinnvoll sein, in der Krise Aktien zu kaufen. Das gilt natürlich nur dann, wenn man selbst ausreichend finanzielle Reserven hat. Denn es kann einige Jahre dauern, bis sich die Märkte wieder erholt haben. Wer dann wegen Geldproblemen verkaufen muss, wird zum Teil enorme Verluste verzeichnen müssen.

Deshalb gilt es besonnen zu handeln und die eigene Anlagestrategie auch in der Krise konsequent weiterzuverfolgen. Immer wieder verkaufen Anleger ihre Positionen in der Krise, weil sie bereits einen Verlust verzeichnen mussten und sie nun ihr verbleibendes Kapital retten wollen. Diese Vorgehensweise ist natürlich nicht ratsam. Denn so nimmt man sich die Chance, von der Aufwärtsbewegung nach der Krise zu profitieren.

Fonds als Alternative zu Aktien?

Wer sich nicht mit Einzelaktien beschäftigen möchte, der kann sich natürlich auch für einen oder mehrere Fonds entscheiden. Dadurch wird es deutlich einfacher, das eigene Portfolio zu diversifizieren. Denn mit einer einzigen Order kann man die Aktien von diversen Unternehmen kaufen. Gerade bei kleineren Anlagebeträgen ist das durchaus sinnvoll, um Gebühren zu sparen. Natürlich sollte man sich auch bei Fonds im Vorfeld gut informieren, damit man sich für den richtigen Fondstypen entscheidet.

Selbstverständlich sollte man auch beim Kauf von Fonds einen langfristigen Anlagehorizont haben oder sehr genau wissen, was man eigentlich tut. Wer nur auf eine kurzfristige Erholung spekuliert und schnelles Geld verdienen möchte, der setzt sein Kapital natürlich einem gewissen Risiko aus.


 
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