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Erneuerbare Energien: Renaissance?

Weil erneuerbare Energien weiterhin weltweit verlangt werden, ist bei Wind- und Solaraktien derzeit eine Trendwende erkennbar. Die nach dem Crash der vergangenen Jahre übrig gebliebenen Firmen sehen wieder Licht am Ende des Tunnels.


Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien nach wie vor unverzichtbar

Deutsche Unternehmen in diesem Segment erlebten viele verlustreiche Jahre, welche bei einigen in der Insolvenz endeten. Die Branche, die einst der Zukunftsgarant der deutschen Wirtschaft war, wurde von chinesischen Billigprodukten ausgehebelt. Wer dem Konkurrenzkampf nicht standhalten konnte, ging pleite. Angesichts der marktbereinigenden Wirkung dieser Insolvenzwelle können die übrig gebliebenen Firmen wieder optimistisch in die Zukunft blicken.

Doch kam diese Entwicklung nicht ohne schmerzhafte Lernprozesse zustande. Die überlebenden Konzerne mussten ihre Abhängigkeit vom deutschen Markt reduzieren, sich aus anderen unrentablen Märkten zurückziehen und auch manche Standorte schließen. Mit neuem Management und weniger Personal starteten sie 2013 den Neuanfang und erwarten im laufenden Jahr die ersten schwarzen Zahlen. Sofern es sich um börsennotierte Unternehmen handelte, stiegen deren Aktienkurse bereits deutlich an. 

Deutsche Unternehmen engagieren sich weltweit

Erneuerbare Energien sind auf allen Wachstumsmärkten ein Thema, deshalb orientieren sich die deutschen Konzerne zunehmend in den Schwellenländern sowie in Japan und den Vereinigten Staaten. Auch die Novellierung des EEG wurde von den Firmen kaum zur Kenntnis genommen, weil der Standort Deutschland für sie an Bedeutung verloren hat.

Für Anleger in erneuerbare Energien bedeutet diese Entwicklung, dass Solar- und Windkraftaktien wieder beachtenswert sind. Experten empfehlen jedoch Vorsicht, weil positiv oder negativ derzeit noch schwer zu erkennen ist. Der Trend geht allerdings mehr zu Windaktien, hinter denen ein wesentlich ausgereifterer Markt steht als hinter dem Solarsektor. Viele Solarmodulhersteller durchlaufen immer noch ihre Konsolidierungsphase. 

Die meisten der Windkraft-Konzerne haben sich aus dem riskanten Offshore Geschäft zurückgezogen und richten ihre Produktpaletten auf schwachwindige Regionen des Binnenlandes aus. Sie wollen damit in Ländern wie Großbritannien, Südafrika, Skandinavien und auch in Deutschland neue Interessenten überzeugen.

 

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