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Fachkräftesicherung: Firmen setzen auf Weiterbildungsförderung

Ob sich ein Unternehmen erfolgreich behaupten kann, das hängt letztendlich von seinen Mitarbeitern ab. Eine gute Ausbildung ist für den Einstieg in einen Betrieb unerlässlich. Für den Mitarbeiter selbst und das Unternehmen als Ganzes sind jedoch seine Bereitschaft zur Fortbildung ein wesentliches Element für die weitere Entwicklung und entscheidend für den Erfolg.


Weiterbildungsförderung

Weiterbildung sichert langfristige Unternehmenserfolge 

Genauso wie man privat sein Kapital einem Finanzberater anvertraut, um die Rendite und somit das eigene Vermögen zu steigern, sind auch Unternehmer gefordert, die Fachkompetenz ihrer Mitarbeiter zu fördern. Eine globalisierte Welt mit steigendem Konkurrenzdruck und einer rasant voranschreitenden Entwicklung verlangen lebenslanges Lernen und ein hohes Maß an Flexibilität. Hinzu kommt, dass sich geförderte Arbeitnehmer im Unternehmen anerkannt fühlen und dies mit mehr Engagement und Leistung quittieren. 

Weiterbildung im Unternehmen nutzen und anbieten 

Wer Glück hat und in einem großen Unternehmen tätig ist, profitiert von internen Maßnahmen zur Weiterbildungsförderung. Die Kosten hierfür werden von den Firmenselbst getragen. Der positive Effekt für Betriebe überwiegen hierbei, wie zum Beispiel durch: 

  • Die Schaffung nachhaltiger Weiterbildungsstrukturen durch den Aufbau einer systematischen Weiterbildungsstrategie und Personalentwicklung. Mit dieser Methode werden nicht nur Mitarbeiter gefördert, auch anstehende Probleme wie Integration zugewanderter Mitarbeiter und die demografische Entwicklung bekommen Unternehmer damit in den Griff.
  • Die Beteiligung der Mitarbeiter an der Weiterbildung ist höher. Unternehmer können spezifische Schwerpunkte setzen, wie zum Beispiel die Förderung von Frauen. 
  • Die Schaffung von Nebeneffekten. Ein solcher ist zum Beispiel ein innovatives Arbeitsmodell, das Rücksicht auf alleinerziehende Mitarbeitern und Familien nimmt.  

Förderung durch den Staat – Weiterbildungen werden gezielt finanziell unterstützt 

Die Bereitschaft zur Weiterbildung ist unter den Mitarbeitern grundsätzlich sehr hoch. Doch wer bezahlt mitunter tausende von Euros für ein Seminar oder einen Kurs? Wer nicht von unternehmensinternen Förderungen profitiert, kann seinen Anspruch auf eine staatliche Weiterbildungsförderung prüfen und aus einem großen Angebot wählen. Die Möglichkeit nutzen besonders Mitarbeiter kleinerer Unternehmen. Aber auch für Arbeitslose, die den Weg zurück ins Erwerbsleben suchen, bieten sich hier neue Chancen. 

Der Staat fördert mit Geld und das Unternehmen kooperiert 

Unternehmer und Mitarbeiter verfügen nicht immer über die nötigen Geldreserven, um eine Fort- oder Ausbildung zu finanzieren. Hier helfen Staat und Bundesländer mit verschiedenen Arten von Förderungen. Doch wie geht man als Mitarbeiter vor, wenn man sich beruflich fortbilden, im Unternehmen aufsteigen und von einem höheren Einkommen profitieren möchte? Man kann sich zum Beispiel bei einem der Bildungsträger über Kurse und Lehrgänge informieren. 

Arbeitgeber informieren und Weiteerbildung optimal einsetzen für persönlichen Erfolg 

Wichtig ist es, den Arbeitgeber in seine Pläne einzubeziehen. Gemeinsam kann man seine Ideen praxisgerecht definieren, neue Ziele setzen und über einen neuen Arbeitsplatz im Unternehmen sprechen. Dieser Schritt ist für Mitarbeiter und Unternehmer gleichermaßen wichtig. Der Mitarbeiter kann so sein neu erworbenes Wissen im Unternehmen sofort in die Praxis umsetzen und die Unternehmer profitieren von gut ausgebildeten Facharbeitern. 

Staatliche Förderungen für Weiterbildungen – es ist einfacher, als man denkt 

Für die Finanzierung von Weiterbildungen, Umschulungen und Spezialausbildungen stehen verschiedene Arten staatlicher Finanzierungsmodelle zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel: 

  • der Bildungsgutschein
  • die Bildungsprämie
  • das Meister-Bafög
  • das Aufstiegsstipendium
  • das Weiterbildungsstipendium
  • die WeGebAU 

Informationen über die verschiedenen Förderungen erteilen das Bundesamt für Arbeit und die Infostellen der Bildungsträger wie zum Beispiel die Niederlassungen Bildungseinrichtung WBS Training.


 
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