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Finanzielle Probleme: häufiger Grund für das Ende einer Partnerschaft

In Deutschland wird etwa jede dritte Ehe geschieden. Hinzu kommen unzählige Trennungen von Paaren, die ohne Trauschein zusammenleben. Ein häufiges Streitthema ist Geld, wobei es sowohl um das Ausgeben vorhandenen Kapitals als auch um Verschuldung geht. Vor allem letzterer Punkt zerstört oft nachhaltig das harmonische Miteinander.


Familiäre Geldstreitereien sind keine Seltenheit

Dass Familien mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, kommt relativ häufig vor. Der Wunsch und das Bestreben nach einem sicheren Nestbau liegen in der Natur von uns Menschen. Geldprobleme verhindern dies und können deshalb eine Beziehung regelrecht vergiften. Bei vielen Paaren ist ein Partner vom anderen finanziell abhängig, was sich oftmals auch auf die emotionale Seite erstreckt. Der Nährboden für Streit ist damit gegeben. Manchmal geht es zudem darum, dass einseitiges Geben zum Standard wird und der Gönner sich leicht ausnutzen lässt - auf Dauer geht das nicht gut.

Trennung eröffnet Chancen auf einen Neuanfang

Missstimmung und Unzufriedenheit aufgrund finanzieller Schwierigkeiten schleichen sich meist langsam, aber stetig in eine Beziehung. Und plötzlich steht man vor dem Aus, das möglicherweise durch frühzeitiges Miteinanderreden hätte verhindert werden können. Eine Trennung zieht unweigerlich Liebeskummer nach sich. Sie kann jedoch auch positiv für Paare sein, denn ein Beziehungsende bietet für beide Partner gleichfalls Chancen auf einen Neubeginn. Möchte man seinen Ex zurück, ist es wichtig, erst einmal Abstand zu gewinnen und die Partnerschaft in allen Einzelheiten Revue passieren zu lassen. Nur, wer sich im Klaren darüber ist, welche Probleme zum Aus geführt haben, kann an sich arbeiten und nach Wegen suchen, diese in Zukunft zu vermeiden.

Privatinsolvenz - ein möglicher Rettungsanker

Da die Ursachen für Geldstreitereien äußerst unterschiedlich sind, gibt es keine allgemeingültige Lösung. Geht es um eine hilflose Überschuldung, lässt sich eine Beziehung eventuell durch eine Privatinsolvenz retten. Ist absehbar, dass man seine Schulden niemals auf normalem Weg abbezahlen kann, stellt sie eine Möglichkeit für einen Neuanfang im Leben dar. Darüber hinaus besteht sogar die Möglichkeit, dass das Monatseinkommen wieder in einen Normalbereich kommt. Im Zuge einer Verbraucherinsolvenz verlieren Gläubiger ihr Recht auf die Eintreibung der ausstehenden Beträge.

Ein großer Vorteil ist, dass der Betroffene nach einer Zeit großer Anspannung zur Ruhe kommt. Er erhält ein Stück Seelenfrieden, das ihm den Weg ebnet, noch einmal von vorne anzufangen. Die Partnerschaft lässt sich wieder stabilisieren, Lichtblicke für eine gemeinsame Zukunft werden geschaffen. Die Anfangszeit einer Insolvenz ist etwas schwierig, hat man sie überstanden, geht es bergauf.


 
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