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Generation Finanzkrise ist risikoscheu

Junge Erwachsene, welche die letzte Finanzkrise bewusst miterlebten, sind risikoscheuer als ältere Generationen. Die Altersgruppe stellt einen enormen Sparwillen heraus, allerdings legt sie keinen besonderen Wert auf Beratung und Vermittler.


Generation Finanzkrise

Die Generation Finanzkrise stellt neue Herausforderungen

Versicherungsunternehmen sind mehr den je auf Neukundenakquise angewiesen, doch bei der Generation Finanzkrise funktionieren konventionelle Vorgehensweisen immer weniger. Der typische Kunde dieser Altersklasse ist maximal 30 Jahre alt, reagiert äußerst sensibel auf Preisbewegungen und scheut das Risiko bei allen finanziellen Dingen. Die Generation Finanzkrise kennt sich bestens in der digitalen Welt aus und ist nicht auf traditionelle Marken und Verkaufskanäle fixiert.

Umdenken erforderlich

Die unter 30-Jährigen haben mindestens eine Finanzkrise bewusst mitbekommen, sie favorisieren konservative Finanzplanungsansätze wesentlich mehr als ältere Generationen und zeigen überdurchschnittlich ausgeprägte Risikoaversion. Ein großer Teil dieser Generation spart konsequent und wäre eigentlich ein ausgezeichneter Kundenpool für die deutsche Versicherungsbranche. Gleichwohl müssen viele Versicherer den Umgang mit dieser Altersgruppe erst lernen. Ihnen fehlt es oft an der richtigen Positionierung im Sektor Social Media, des Weiteren nutzen nur die Wenigsten alle digitalen Kommunikationsmöglichkeiten. 

Beratung - nein danke

Die Generation Finanzkrise bevorzugt unkomplizierte Finanzprodukte, wobei Finanzberater nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Die jungen Leute erwerben Anlageprodukte, die sie übrigens meistens ausreichend verstehen, auf speziellen Internetportalen und besorgen sich die begleitenden Informationen auch online. Der traditionelle Bankberater kann mit dieser Generation wenig anfangen, er befindet sich außerhalb der Reichweite und benutzt die falschen Kommunikationseinrichtungen. 

Die digitale Strategie

Wenn Versicherer Verbraucher aus der Generation Finanzkrise gewinnen möchten, müssen sie ihre Verkaufsstrategien digital ausrichten und das möglichst schnell. Denn sonst nehmen die zunehmend mehr werdenden Vergleichsportale einen großen Teil vom Kuchen weg. Die Branche muss die effizientere Nutzung vorliegender Daten lernen. Bislang sammelten die Anbieter enorme Mengen an Kundeninformationen; bei der Generation Finanzkrise kommt es nun darauf an, diese im Interesse an Rentabilität, über digitale Kanäle richtig einzusetzen.


 
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