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IOTA's nutzt Handflächen-Scans mit IAMPASS

Für neue Technologien ist IOTA in der Branche weltbekannt. Die im Sommer 2017 veröffentlichte Digitalwährung arbeitete sich im Laufe der Zeit auf eine Spitzenposition hervor. Nun geht das Unternehmen einen weiteren zukunftsweisenden Schritt, indem es auf ein neues System namens IAMPASS setzt. Dieses nutzt Handflächen-Scans, um durch die vielseitigen Vorteile der Venenbiometrie Zugriff auf Dienste zu gewährleisten, ohne Email-Adressen oder Bankkonten eingeben zu müssen. Ob es auf ein begeistertes Publikum trifft?


Schutz persönlicher Daten durch nicht fälschbare Venenscans

Wer von einem Handflächenscan hört, könnte sich unter Umständen erst einmal Gedanken die Sicherheit seiner persönlichen Daten machen. Und doch möchte IOTA mit seinem System namens IAMPASS vor allem hier Vorteile hervorheben. Der Scan soll schließlich erst einmal den Zugriff zu verschiedenen Diensten gewährleisten und dabei die Nutzung von anderen persönlichen Daten verhindern. Zu diesen gehört etwa die Wohnadresse, diverse Bankkontodaten oder die eigene Email-Adresse. Doch auch Unternehmen sollen von den Neuerungen profitieren, indem sie die Daten ihrer Nutzer deutlich leichter als zuvor schützen können. Die Attraktivität dementsprechender Veränderungen liegt vor allem in der Kostenreduktion, die sich auf dieser Technologie ergibt. Der Nutzer selbst muss unterdessen weniger Angaben preisgeben und kann sich auf die Tangle-Technologie verlassen.

IOTA hat die Identitätsproblematik als eines der größten Probleme ausgemacht. Die geringe Geschwindigkeit und fehlende nachvollziehbare Linie für Verifizierungen und Authentifizierungen sorgt nicht zuletzt für Schwierigkeiten beim Nutzer, sondern ebenfalls zuständigen Dienstleistern. Es handelt sich dank der zusätzlichen Gewissheit für die Nutzer über ihre eigenen Daten um eine tolle Gelegenheit für IOTA auf dem Markt. Es ist durchaus vorstellbar, dass viele Unternehmen und Investoren auf die Neuerungen anspringen und IOTA kaufen. IAMPASS soll als Konzept für genau jene IOTA Käufer sorgen. Doch wie genau funktioniert dieser Handflächenscan eigentlich?

Funktionsweise von IAMPASS

Hauptsächlich geht es darum, per Tangle die Identitätsprüfung durchzuführen, indem das Muster in den Venen der Hand und deren Blutfluss genutzt werden. Nur wenige andere Körpereigenschaften bleiben im Leben exakt gleich und sorgen damit für eine perfekte ID-Option. Fälschungen sind praktisch unmöglich und da der Blutfluss beachtet wird, ist selbst die beliebte Vorgehensweise aus Action-Filmen keine veritable Möglichkeit. Neben den zu Beginn erwähnten Services sind auch diverse andere nutzbar. Dazu gehört beispielsweise das Mieten eines Leihwagens bei einem entsprechenden Unternehmen oder beliebige Dienstleistungen, die bei Reisen in anderen Ländern fällig werden. Bei all diesen Angelegenheiten möchten viele zurecht nur möglichst wenige persönliche Daten von sich preisgeben, vor allem wenn die Landessprache dazu noch unbekannt ist. Einer der größten Streitpunkte der vergangenen Jahre, die Weitergabe oder der Verkauf persönlicher Daten an Dritte, wird auf diese Art und Weise verhindert.

Ein Technologieunternehmen aus Singapur hat IAMPASS entwickelt und stellt die leichte Einsatzweise in das Zentrum seiner Anstrengungen. Daneben ist vor allem die Dezentralisierung von Interesse, da sie mit den Zielen IOTAs im vollen Einklang steht. Als selbsterklärter Vorreiter des Internets der Dinge ist IOTA dabei, die Zusammenarbeit mit der Blockchain weiter zu verbessern. Die aktuellen Entwicklungen sehen die Kryptowährung IOTA auf Platz 12 des Ranking, während sie auf eine Marktkapitalisierung von 1,33 Milliarden US-Dollar kommt. Es wird spannend zu beobachten sein, welche Ziele in der kommenden Zeit angegangen werden.


 
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