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Ist Sparen noch zeitgemäß?

Diese Frage mag sich manchem angesichts von Zinsen nahe Null aufdrängen. Wer heute Geld zurücklegt, muss fast dankbar sein, wenn er dafür nicht noch etwas bezahlen muss. Ein positiver Ertrag ist keineswegs selbstverständlich. Schon gar nicht, wenn die Geldentwertung mit berücksichtigt wird.


Das gilt zumindest für Anlagen auf dem klassischen Sparbuch, bei Termin- und Tagesgeld. Bei Anleihen sind gar Negativrenditen längst nichts Ungewöhnliches mehr. Und manche Bank trägt sich mit dem Gedanken, auch bei Normalsparern Negativzinsen in Rechnung zu stellen. Wer nur in "konventionellen" Anlagen spart, muss sich in der Tat die Sinnfrage stellen - zumindest wenn es um langfristigen Vermögensaufbau geht.

Wo finde ich den richtigen Anbieter?

Dennoch kann es durchaus angebracht sein, Geld auf die hohe Kante zu legen - es kommt auf das Wofür, das Wo und das Wie an. Für das Wo gibt es einen guten Tipp: Bewertungen über Finanzunternehmen zeigen aus Kundensicht Erfahrungen mit Geldanlagen bei Banken, Online-Brokern und anderen Finanzdienstleistern. Auch wenn die Zinsen niedrig sind, es gibt immer noch Unterschiede am Markt. Das Portal Erfahrungenscout hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche erfahrungsbasierten Bewertungen zu zeigen. Eine gute Grundlage, um zu entscheiden, wo Geld angelegt werden soll.

Wofür spare ich?

Aber auch das Wofür spielt bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Wenn es um die Finanzierung von Anschaffungen oder Konsumwünschen geht, ist klassisches Sparen immer noch besser als das Vorhaben per Kredit zu finanzieren - selbst bei einem Anlagezins von Null. Denn der Kredit ist im Zweifel teurer. Ein weiterer Tipp: wenn Sie noch laufende Kredite haben und eine entschädigungsfreie vorzeitige Tilgung möglich ist, zahlen Sie ihn so schnell wie möglich zurück. Die Zinsersparnis wirkt wie ein positiver Zins - eine bessere Form des Sparens ist kaum zu finden.

Wie spare ich am besten?

Bleibt noch das Wie: Setzen Sie nicht nur auf das klassische Sparbuch. Auch in Aktien lässt sich sparen. Allen Börsenturbulenzen zum Trotz: langfristig bleiben Aktien rentierlich. Sechs bis acht Prozent Rendite p.a. sind realistisch erwartbar und bei breiter Streuung lässt sich das Risiko begrenzen. Es kommt auf regelmäßiges und dauerhaftes Aktiensparen an - unabhängig von Marktschwankungen.

Anders ausgedrückt, es geht darum, in Börsenwerten zu investieren, nicht zu spekulieren. Das ist wohl die beste Form für langfristigen Vermögensaufbau und die zeitgemäße Form des Sparens schlechthin. Und mit dem richtigen Anbieter ist es auch möglich, eine günstige Lösung für die Depotführung und den Vermögensaufbau zu finden.


 
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