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Mit Maschmeyer gemeinsam Beteiligungen eingehen

Carsten Maschmeyer ist einer der erfolgreichsten, schillerndsten und umstrittensten deutschen Finanzunternehmer. Als Gründer und langjähriger Chef des Strukturvertriebs AWD begann der gebürtige Bremer seinen Erfolgsweg, der ihn zum Multimillionär machte.


Maschmeyer

Nachdem er seine Mehrheit am AWD vor einigen Jahren an die Schweizer Versicherungsgesellschaft Swiss Life verkaufte und auch andere Beteiligungen aufgab, widmete er sich heute vorwiegend der Verwaltung seines privaten Vermögens. Jetzt erhalten auch private Investoren die Möglichkeit, sich an Maschmeyers Investments zu beteiligen. 

Vermögensverwaltung für Maschmeyer: ALSTIN und Paladin

Maschmeyers Vermögensverwaltung erfolgt über zwei Investmentgesellschaften: die ALSTIN Alternative Strategic Investments GmbH und die Paladin Asset Management Investmentaktiengesellschaft. Beide Unternehmen öffnen sich jetzt auch für Engagements weiterer privater Investoren, nachdem die BaFin eine entsprechende Genehmigung erteilt hat. Damit wird ein Plan Wirklichkeit, den Maschmeyer bereits seit längerer Zeit verfolgt. 

Beteiligungen mit unterschiedlicher Ausrichtung

Die strategischen Ansätze beider Investmentfirmen sind dabei unterschiedlich. ALSTIN widmet sich der Beteiligungsfinanzierung von innovativen und sich dynamisch entwickelnden Unternehmen, die für Wachstumsvorhaben oder aufgrund von Änderungen in der Gesellschafterstruktur zusätzliches Eigenkapital benötigen. Im Fokus stehen dabei Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die nicht an der Börse notiert sind. Die Paladin investiert dagegen vorwiegend in börsennotierten kleine Aktien am deutschen Aktienmarkt. Im Sinne des Stockpicking werden dabei gezielt  Unternehmen ausgesucht, deren Aktien derzeit noch unterbewertet sind und überdurchschnittliches Wachstumspotential besitzen. Die Anlagestrategie zielt bewusst auf längerfristiges Engagments, nicht auf spekulative Investments. 

Fünf Millionen Euro Mindest-Beteiligungen

Beide Beteiligungsunternehmen konzentrieren sich bisher vorwiegend auf den Bereich erneuerbarer Energien, der Medizintechnik und des Internets. Zum Beteiligungsbestand gehören aber auch Firmen wie der Fahrradhersteller MIFA, das Pharmaunternehmen Biofontera oder der Küchenproduzent ALNO. Private Investoren sollen projektbezogen an den Beteiligungen bzw. Aktienengagements beider Investmentfirmen partizipieren. Dazu werden sogenannte Teilgesellschaftsvermögen gebildet. Einem breiteren Publikum stehen die Investments allerdings nicht offen: das Mindestvolumen für Beteiligungen liegt bei 5 Millionen Euro. 

Maschmeyer: neues Geschäftsmodell

Mit der angestrebten Öffnung für Beteiligungen privater Investoren beschreitet Maschmeyer einen neuen Weg, der sich deutlich vom Geschäftsmodell des früheren Strukturvertriebs für Finanzberatung AWD unterscheidet. War der Finanzdienstleister mit aggressiven Vertriebsmethoden eher auf ein großes Kundenspektrum mit einem breiten Leistungsangebot ausgerichtet, wendet sich Maschmeyer jetzt mit exklusiven Investmentangeboten an einen ausgesuchten, besonders vermögenden Adressatenkreis.

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