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MPC Capital-Studie zu Gebühren, Vertriebsprovisionen & Co.

Wie die aktuelle Studie von MPC Capital belegt, sind die Anleger heutzutage für Weichkosten, Gebühren und Vertriebsprovision anders sensibilisiert als früher.


MPC Capital-Studie zu Gebühren, Vertriebsprovisionen & Co.

Dazu hat das Marktforschungsinstitut You Gov im Auftrag des Hamburger Emissionshauses 500 Personen befragt, die das Sagen über die Finanzen in ihrem Haushalt haben. Wichtig dabei war das Kriterium, dass die befragten deutschen Haushalte ein Nettoeinkommen von mindestens. 4.000 Euro aufwiesen.

Dabei wurde festgestellt, dass 63 Prozent der Befragten die Vertriebsprovision bei einer Anlage als wichtig oder sehr wichtig empfanden. Bei der Vergütungsstruktur gingen die Meinungen dann schon sehr auseinander. Denn während ältere und erfahrenere Anleger eine erfolgsabhängige Vergütungsstruktur bevorzugen, setzten jüngere Anleger lieber auf eine höhere Anfangsprovision.

Den Befragten wurden zudem vier Modelle vorgestellt, mit denen man herausfinden wollte, welche Option ihnen am besten zusagt.

Während das erste Modell eine einmalige Provision in Höhe von zehn Prozent der Beteiligungssumme anbot, galt bei Modell Nummer 2 eine Anfangsprovision von fünf Prozent und eine laufende Provision von 0,5 Prozent jährlich auf die Beteiligungssumme.

Das dritte Modell sah eine Anfangsprovision von drei Prozent vor, schloss aber auch eine laufende Provision von 0,5 Prozent jährlich auf die Beteiligungssumme ein, ebenso eine erfolgsabhängige Vergütung von zwei Prozent auf die Beteiligungssumme am Ende der Laufzeit. Für letztere galt als Kriterium, dass bereits eine Mindestrendite von sechs Prozent jährlich erzielt werden musste.

Das vierte Modell bot eine Anfangsprovision von sechs Prozent auf die Beteiligungssumme und eine laufende erfolgsabhängige Vergütung von zwei Prozent auf die Rückflüsse des Fonds.

Sollte das Beteiligungsangebot dem Prospekt entsprechen, gab MPC Capital an, sei das Endergebnis stets dasselbe. Lediglich bei einem anderen Verlauf würde auch ein unterschiedliches Ergebnis resultieren. Sollte sich der Verlauf negativ ergeben, wären Anleger mit dem vierten Modell am besten beraten.

Modell Nummer 3 kam bei einem Drittel der Befragten am besten weg und galt in der Umfrage als das Beliebteste. Dicht auf lag allerdings das Ergebnis (30 Prozent der Befragten entschieden sich hierfür) des ersten Modells, wobei sich hier die Experten ein weiteres Mal bestätigt fühlten, denn gerade die jüngeren Befragten wählten dieses Modell. (FR/BHB)


 
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