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Photovoltaik vor einer rosigen Zukunft

Wenn die Deutsche Bank sich nicht irrt, stehen der Photovoltaik bald wieder rosige Zeiten bevor. Bei dem Frankfurter Finanzinstitut wird mit weiteren Zuwächsen bei den installierten PV-Leistungen weltweit gerechnet. Die besten Voraussetzungen für mehr Sonnenstrom gibt es außerhalb Europas.


Photovoltaik

Der prognostizierte Photovoltaik-Boom wird auf neuen Märkten stattfinden.

Die Deutsche Bank geht in ihrer Veröffentlichung von positiven Entwicklungen auf dem PV-Markt in Nordamerika und Asien aus. Die Länder mit den besten Prognosen sind:

  • USA
  • China
  • Japan

Für diese drei Länder prophezeit die Bank Zuwächse im Bereich von acht bis zwölf Gigawatt, noch in diesem Jahr. Darüber hinaus gilt die Aufmerksamkeit der Banker auch neuen Märkten, von denen noch größere Wachstumsraten ausgehen könnten. Neben kleineren Ländern im Nahen Osten, in Südamerika sowie Südostasien rücken vor allem diese Länder in den Fokus des Instituts:

  • Indien
  • Mexiko
  • Australien
  • Südafrika

Diese Länder verfügen in puncto Photovoltaik über entscheidendende Vorteile, sie haben bereits die erforderliche Netzparität und werden nach Ansicht der Deutschen Bank ihre Finanzierungen (auch über Kapitalanlagen) dieses Jahr auf solide Böden stellen. Die größere Nachfrage wird sich bei der PV-Industrie durch Engpässe und dadurch bedingte Preissteigerungen deutlich machen. Bei Polysilizium, Wafern und Zellen rechnen die Frankfurter Banker mit Preiserhöhungen zwischen zehn und zwanzig Prozent. 

Die treibende Kraft der Photovoltaik ist ihre steigende Wettbewerbsfähigkeit.

Für die Deutsche Bank ist die gute Wettbewerbsfähigkeit letztendlich die Ursache für den kommenden Goldrush. Von großer Bedeutung ist auch die in diesem Jahr zu erreichende Netzparität in weltweit mindestens neunzehn Ländern. Des Weiteren glauben die Finanzfachleute an ein weiteres Sinken der Photovoltaik-Systempreise. Gute Voraussetzung für die PV-Industrie bieten nach Ansicht der Banker auch die neuen Geschäftsmodelle, welche sich auch ohne die von einigen Ländern favorisierten Einspeisevergütungen (siehe auch EEG) durchsetzen. Die USA nehmen dabei eine gewisse Vorbildfunktion ein, ihr Photovoltaik-Zubau hat im letzten Jahr erstmals den von Deutschland überholt.

In den USA wurden zwar einige Modellversuche zur Einspeisevergütung durchgeführt, doch der Boom 2013 entstand völlig ohne Subventionen. Die Balance of System-Kosten werden nach Meinung der Deutschen Bank in den kommenden Jahren mehr im Vordergrund stehen. Die in den letzten Jahren erlebte Entwicklung bei den Modulpreisen werde dann auch auf andere Photovoltaik-Komponenten übergreifen.

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