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Preise für Immobilien steigen weiter

Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus favorisieren deutsche Verbraucher zunehmend Sachwerte und tätigen Investments in Immobilien. Das treibt die Wertentwicklung von Wohnobjekten vor allem in den Ballungszentren und Metropolen der Republik weiter an.


Preise für Immobilien

Immobilien verteuern sich sehr uneinheitlich

Auf dem deutschen Markt für Wohnimmobilien war 2013 eine Preissteigerung von vier Prozent zu verzeichnen. Die Preisentwicklung intensivierte sich gegenüber dem Vorjahr, 2012 wurden nur drei Prozent Zuwachs registriert. Insgesamt setzt sich der schon seit Jahren zu beobachtende Trend fort.
Von der Verteuerung sind die einzelnen Immobilien-Kategorien allerdings sehr unterschiedlich betroffen. Eigentumswohnungen erfuhren schon 2012 eine Preissteigerung von 5,1 Prozent, sie verteuerten sich 2013 um weitere 5,9 Prozent. Eigenheime wurden 2012 um zwei Prozent teurer, 2013 legten sie nochmals fünf Prozent zu.

Von den Wertzuwächsen bei Immobilien ist am Vermietungsmarkt jedoch wenig zu spüren, die Mietpreissteigerungen bei Neuvermietungen halten sich aktuell mit einem Plus von 1,6 Prozent in Grenzen. Im Jahr 2012 war hier noch eine Steigerung von 2,6 Prozent ersichtlich. Bestandsmieten blieben mit 0,8 Prozent Erhöhung auf Vorjahresniveau.

Immobilien sind nach wie vor im Westen und Süden teurer

Die weiterhin positive Preisentwicklung bei Immobilien verdeutlicht den sich verstärkenden Hang deutscher Verbraucher zu Sachwerten. Auch sind die seit Jahren zu registrierenden Gefälle von Süd nach Nord sowie von West nach Ost weiter existent. Bei den Quadratmeterpreisen führt München mit knapp 4.600 Euro weiterhin die Liste der Metropolen an, selbst im Umland müssen zwischen 3.000 und 3.600 Euro bezahlt werden.

Teuer sind Immobilien auch in Freiburg/Breisgau und am Bodensee, sowohl in der Schwarzwaldhauptstadt als auch in Konstanz kostet der Quadratmeter deutlich über 3.000 Euro. Nicht ganz so hoch sind die Immobilienpreise in Frankfurt (2.840 Euro), Stuttgart (2.660 Euro) oder Düsseldorf (2.520 Euro).
Die Landeshauptstadt Berlin zeigte in der Vergangenheit mit 2.000 Euro/qm noch vergleichsweise günstige Preise für Immobilien, doch der Preisvorteil wird bald nicht mehr bestehen. In Berlin zogen die Preisforderungen für Eigenheime und Eigentumswohnungen mit 8,3 Prozent unverhältnismäßig stark an.

 

 

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