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Sparmotiv Altersvorsorge: Deutsche tun zu wenig

Im EU-Durchschnitt sparen die Deutschen zwar viel, allerdings tun sie zu wenig für die Altersvorsorge, so eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Deutschland.


Altersvorsorge

Die Bundesbürger gehen auf Nummer sicher: Mehr als die Hälfte wählen das Sparbuch, ein Drittel der Deutschen investiert in Bausparverträge und Lebensversicherungen. Anders als in den Vorjahren sind laut der TNS-Studie die Sparmotive der Deutschen momentan eher konsumorientiert. So sparen 65 Prozent auf ein neues Auto oder einen Flachbildfernseher.

Das im Jahr 2013 noch wichtigste Sparmotiv „Altersvorsorge“ ist um neun Punkte auf 51 Prozent gesunken. Im vergangenen Jahr legten noch 49 Prozent der Deutschen Geld zum Sparen zurück, dieses Jahr sank der Wert auf 40 Prozent. Dabei gehen Experten davon aus, dass sich in den nächsten 15 Jahren die Altersarmut noch deutlich erhöhen wird. 

Altersvorsorge nicht aus den Augen verlieren

Wer es sich leisten kann, ein erhöhtes Risiko einzugehen, kann natürlich auf die höheren Renditechancen bei Aktien, Fonds-Anteilen und Zinspapieren setzen, um das Alterskapital aufzubessern. Bei diesen Anlageformen sollte aber berücksichtigt werden, dass sie starke Nerven erfordern und man sich mit dem Thema intensiv beschäftigen muss, was nicht jedem liegt. Auch mit finanziellen Verlusten müssen Anleger rechnen.

Ob risikofreudig oder nicht: Es kann sich als fataler Fehler herausstellen, die Altersvorsorge jetzt aus den Augen zu verlieren. Es reiche auch nicht, so Experten, nur auf vermögenswirksame Leistungen oder auf Betriebsrenten zu bauen und diese in eine Riester-Rente zu investieren. Vielmehr wird dazu geraten, zusätzlich eigenes Kapital  in die Riester-Rente einzubringen. Wer beispielsweise nur die vermögenswirksamen Leistungen in die Riester-Rente einzahlt, lässt sich staatliche Prämien entgehen. Für einen Prämienhöchstsatz allerdings muss die Höhe der Einzahlung vier Prozent des Gehalts betragen.

Wer für seine Altersvorsorge mehr tun möchte, kann sich auch an Finanzberatungen wenden, um sich umfassend zu informieren.

Um sicher zu gehen, dass es sich um eine seriöse Beratungsgesellschaft handelt, hilft oftmals auch ein Blick auf die Erfahrungsberichte ihrer Kunden – wie hier für Swiss Life Select


 
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