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Unabhängige Vermögensverwalter weiter auf dem Vormarsch

Menschen, die einen Vermögensverwalter mit der Betreuung ihres Besitzes beauftragen, werden von den unterschiedlichsten Gründen motiviert. Meistens fehlt ihnen die Zeit, oft auch das notwendige Wissen. Dieser Beitrag versucht, die Vorteile der externen Vermögensverwaltung aufzuzeigen.


Unabhängige Vermögensverwalter

Welche Voraussetzungen sollte ein Vermögensverwalter mitbringen?

Zunächst muss dazu gesagt werden, dass die Bezeichnung Vermögensverwalter in Deutschland noch nicht unter den Schutz des Gesetzgebers fällt. Daher nutzen den Begriff auch nicht regulierte Finanzdienstleister.

Für eine Zulassung als Vermögensverwalter bedarf es in jedem Fall der Genehmigung durch die Finanzaufsicht BaFin; bevor diese dem Gesuch zustimmt, müssen einige wichtige Bedingungen unbedingt erfüllt sein. Im Einzelnen:

  • Der zukünftige Asset-Manager muss seine fachliche Kompetenz unter Beweis stellen und persönlich  zuverlässig sein.
  • Neben dem Nachweis von ausreichendem Kapital muss er über Führungsqualitäten verfügen.
  • Er sollte mindestens drei Jahre in leitender Funktion bei der Vermögensverwaltung tätig gewesen sein.

Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind und die Zulassung durch die BaFin vorliegt (nach §32 KWG), darf sich eine Person als Vermögensverwalter bezeichnen. 

Der Aufgabenbereich des Vermögensverwalters

Anders als ein Vermögensberater belässt es der Vermögensverwalter nicht bei Anlage-Ratschlägen. Er greift aktiv in das Geschehen ein und entscheidet, im Rahmen seiner Befugnis, selbst über Anlageoptionen. Er bekommt von seinem Kunden eine entsprechende Vollmacht, die von kundenspezifischen Wünschen und Richtlinien begleitet wird. Ziel des Kunden ist in jedem Fall die Optimierung der Rendite. Durch den Vermögensverwalter sollen bessere Ergebnisse als bei der Eigenverwaltung des Depots generiert werden.

Eine in der Vermögensverwaltung tätige Person zeichnet sich durch diese Eigenschaften aus:

  1. Sie ist absolut diskret.
  2. Sie verfügt über fachliche Kompetenz.
  3. Sie sollte in der Lage sein, frühzeitig künftige Entwicklungen zu erkennen.

Kunden mit höherem Anlagevolumen profitieren durch die externe Vermögensverwaltung mehr, weil sich im Vergleich zur Eigenverwaltung, -bei größeren Vermögen-, bessere Renditen erzielen lassen. 

Die unabhängige Vermögensverwaltung

In der Vermögensverwaltung tätige Menschen sind nicht in jedem Fall unabhängig, sie sind auch für Banken tätig und daher oft Interessenskonflikten ausgesetzt. Der Hintergrund ist, dass Banken ihre Kunden mit hauseigenen provisionsbasierten Anlage-Produkten versorgen wollen und daher unabhängige Vermögensverwaltung nur eingeschränkt oder gar nicht anbieten können. Die Situation ist vergleichbar mit der unselbstständigen Anlageberatung und der Honorarberatung. Ein guter Vermögensverwalter ist in jedem Fall ein Unabhängiger.

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