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Vermögensverwaltung: Deutsche Bank verstärkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Verantwortliche Vermögensverwaltung bei der Deutschen Bank: Der Riese will nun bei seinen Investments noch deutlicher auf Nachhaltigkeit setzen. Für die Deutsche Bank bedeutet Nachhaltigkeit dabei hohe Standards im Umweltschutz, hohe Sozialstandards und Good Governance von Unternehmen.


Vermögensverwaltung

Auch die Fondsmanager müssen sich in Zukunft wohl deutlicher an diesen Standards orientieren, für die weltweit das Kürzel ESG (Environment, Social, Governance) verbreitet ist, die also weit mehr umfassen, als nur Umweltschutz  Politik von Unternehmen. 

Die Deutsche Bank meint es ernst mit verantwortlichem Handeln

Wenn es um Vermögensverwaltung und Investments geht, möchte die Deutsche Bank zukünftig verantwortliches Handeln in den Vordergrund stellen. Anlagen sollen nach allen drei Kriterien - vom Umweltschutz bis hin zu Sozialstandards - bewertet werden, und zwar im ganzen Unternehmen. Bislang sind nur ungefähr dreieinhalb Milliarden Euro Anlagevolumen im nachhaltigen Bereich angesiedelt, in einigen Jahren soll für alle Anlagen gelten, dass sie hohen Nachhaltigkeitsstandards nicht nur im Bereich Umweltschutz gerecht werden. 

Auch in der Nachhaltigkeit liegt möglicherweise Gewinn

Ein Unternehmen, das sich deutlich zu verantwortungsvollem Handeln und zum Umweltschutz bekennt, mag natürlich an der Börse wesentlich besser dastehen und vor allem erfolgreicher sein - was letztendlich auch wieder höhere Gewinne im Bereich der Vermögensverwaltung bedeuten könnte. Also auch eine finanzwirtschaftlich und im Hinblick auf eigene Gewinne kluge Politik im Wealth & Asset Management, also der Vermögensverwaltung. 

Umso mehr als Michael Schneider, dem frischgebackenen Leiter der ESG Abteilung der Deutschen Bank, auch beim kontrovers diskutierten Thema Nahrungsmittelspekulationen vor Schwarz-Weiß-Sicht warnt: Immerhin sei es auch für den Bauern in Afrika vorteilhaft, wenn der Weizenpreis an der Rohstoffbörse in Chicago hoch ist, weil es sich dann für ihn lohnt, Überschüsse zu produzieren. Auch das ist natürlich eine mögliche Sicht auf das globale Wirtschaften. Und immerhin - so Schneider - die ökonomischen Interessen der Kunden würden zweifelsohne immer im Vordergrund stehen bei der Deutschen Bank und ihrer Vermögensverwaltung. 

Kunden, Investoren und Anleger sollen wirtschaftliche Zusammenhänge breiter diskutieren

Für die Deutsche Bank, so Michael Schneider, seien es am Ende vor allem die Anleger und die Investoren, die die letzte Entscheidung träfen. Wirtschaftliche Zusammenhänge müssen breiter diskutiert werden, unter den Investoren aber auch in der Öffentlichkeit. Dabei will laut Schneider die Deutsche Bank auch zukünftig eine führende Rolle spielen. Vermögensverwaltung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit - für die Deutsche Bank also durchaus gut vereinbar.

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