Langfristig anlegen: Die Reichen machen es vor

Wie legen Reiche ihr Geld an? Diese Frage stellt sich mancher, der nach dem Erfolgsrezept für seine eigene Vermögensbildung sucht. Sicher sind Ausgangsposition und Verhältnisse kaum miteinander zu vergleichen.


Langfristig anlegen

Doch in einigen Punkten lässt sich doch lernen. Langfristig anlegen ist dabei eine wichtige Erkenntnis. Tatsächlich unterscheidet sich das Anlageverhalten von Family Offices, Stiftungen und ähnlichen Einrichtungen zur privaten Vermögensmehrung der Multimillionäre von dem normaler Anleger. Ein Grund, warum oft überdurchschnittliche Performance erzielt wird. Hier sind einige Grundregeln übersichtlich zusammengefasst.  

1. Langfristig anlegen ist besser als kurzfristig agieren

Family Offices & Co investieren meist auf sehr lange Sicht, ihre Perspektive ist dabei sogar generationenübergreifend. Es geht ihnen vor allem darum, Vermögen ebenso dauerhaft wie nachhaltig zu erhalten und zu mehren. Der Fokus liegt in erster Linie auf dem realen Vermögenszuwachs - das heißt unter Abzug von Inflation. Der kurzfristige Erfolg tritt bei einer solchen Vermögensstrategie in den Hintergrund. Langfristig anlegen bedeutet, aktuelle Ereignisse bei Investmententscheidungen weitgehend zu vernachlässigen. Stattdessen setzt man lieber auf die großen Trends. Viele normale Anleger agieren dagegen häufig hektisch und gehen für vermeintlich schnelle Chancen überproportional große Risiken ein - vielfach mit wenig Erfolg. 

2. Investieren und dabei Risikodiversifikation betreiben

Die Vermögensbildung der Reichen erfolgt nie in nur einer Anlageklasse, sondern es wird möglichst breit diversifiziert. Die Risikodiversifikation ist auf lange Sicht erwiesenermaßen die beste Strategie, um Rendite und Risiko in ein angemessenes Verhältnis zu bringen. Der Vorteil dabei ist: durch das gezielte Investment in mehreren Anlageklassen heben sich die Risiken einzelner Anlagen zum Teil sogar gegenseitig auf. Durchschnittliche Anleger sind dagegen häufig primär sicherheitsorientiert und setzen ausschließlich auf verzinsliche Anlagen - das klassische Sparbuch oder Termingeld, eine wenig ertragreiche Wahl. 

3. Wert auf ganzheitliche Betrachtung legen 

Die ganzheitliche Betrachtung ist ein besonders wichtiger Faktor, der von Family Offices, Stiftungen usw. berücksichtigt wird. Es wird bei Investments immer das gesamte Vermögen in den Blick genommen, nicht nur ein Ausschnitt. Die Zusammensetzung der Vermögensmassen ist häufig sehr komplex. Der typische Kleinanleger vernachlässigt dagegen meist den ganzheitlichen Blick. Anlageentscheidungen werden fallweise und ad hoc getroffen, ohne dass die jeweilige Lebensphase und die finanziellen Bedürfnisse beachtet werden. Dies führt zwangsläufig zu suboptimalen Investments. 

4. Professionelles Know How nutzen 

Schließlich geben die Reichen ihre Vermögensverwaltung fast immer in professionelle Hände. Nur die wenigsten kümmern sich selbst um ihr Vermögensmanagement. Das sollten Sie ebenfalls tun. Unabhängige Finanzberatung kann Ihnen dabei helfen, Ihr Vermögen sinnvoll zu strukturieren und langfristig Anlegen so zu betreiben, wie es die Reichen tun.


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