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Junge Menschen: Rente mit 59

Die Rente mit 67 ist die Perspektive, die das gesetzliche Rentensystem Berufstätigen für einen Ruhestand ohne Abschläge bei den Altersbezügen zu bieten hat.


Rente

Ginge es nach den Wünschen der Versicherten, würde der Ausstieg aus dem Berufsleben schon lange vorher beginnen. Das Überraschende dabei ist: Je jünger Befragte sind, desto früher sollte der Eintritt in den Ruhestand erfolgen. 

Rente mit 67 unbeliebt 

Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der 'Welt am Sonntag'. Im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe wurden über 1000 Teilnehmer in unterschiedlichen Altersgruppen und breitgefächerter sozio-demografischer Zusammensetzung befragt. Dabei zeigten sich vor allem beim Alter und beim Bildungsstand signifikante Unterschiede. Die Teilnehmer waren gefragt worden, in welchem Alter sie am liebsten in Ruhestand gehen würden, wenn keine finanziellen Einbußen zu befürchten wären. 

Insgesamt zeigt die Befragung: die Rente mit 67 will kaum jemand. Nur zwei Prozent der Teilnehmer präferierten einen Renteneinstieg jenseits der 65. Die meisten - 39 Prozent - wünschten sich den Ruhestand zwischen 60 und 63. Immerhin 27 Prozent wollten noch früher, nämlich spätestens mit 59 in Rente gehen. 19 Prozent der Befragten waren nicht erwerbstätig, so dass sich die Fragestellung für sie erübrigte. Der Rest machte keine Angaben. 

Rente mit 59: Junge und Abiturienten vorne 

In der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen bevorzugten besonders viele einen frühen Rentenbeginn. Hier wollten 42 Prozent bereits bis 59 ihren Ruhestand antreten. Bei älteren Berufstätigen war dagegen die Bereitschaft, länger zu arbeiten, deutlich stärker ausgeprägt. Auffällig sind auch die Unterschiede beim Bildungsniveau. Bei Teilnehmern mit Haupt- oder Volksschulabschluss wollten 20 Prozent so früh wie möglich ausscheiden, bei Befragten mit Abitur waren es dagegen 28 Prozent. 

Die Umfrage zeigt auch, wer länger arbeitet, tut dies vor allem aus finanziellen Gründen, weniger aus Freude an seinem Beruf. Angesichts des demografischen Wandels und seiner Auswirkungen auf das Rentensystem dürften die Antworten allerdings ein Wunschtraum bleiben. Die Rentenpolitik ist unangemessen.

 

 

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